GBase - the gamer's base

Header08
oczko1

Drawn to Life: Review

  Nintendo Dual Screen 

Der Touchpen ist stärker als das Schwert. Das gilt zumindest in 5TH Cells innovativem Werk Drawn to Life, welches ein völlig neues Spielerlebnis verspricht. Zum ersten Mal in der Videospielgeschichte dürft ihr euren Helden selber zeichnen. Das ist jedoch noch lange nicht alles. Neben eurem Helden werden auch viele Waffen, Tools und andere Objekte mit dem Zeichenstift erschaffen. Wie genau das funktioniert, erfahrt ihr in unserem Review.

In Drawn to Life übernehmt ihr die Rolle des Schöpfers, der die Welt, die Wälder und die Raposas erschaffen hat. Raposas sind kleine, etwas merkwürdig aussehende Kreaturen, die euch zutiefst verehren und in einem bescheidenen Dorf leben, dessen Namen ihr im späteren Spielverlauf selbst bestimmen dürft. Zumindest haben sie einst alle dort gelebt. Die eisige Kälte und die unheilvolle Dunkelheit haben leider viele von ihnen vertrieben. Verantwortlich dafür ist der bösartige Wulfe, der die Seiten aus dem Buch des Lebens herausgerissen und zerfetzt hat. Eure Aufgabe ist es nun, die einzelnen Teile des Buches zu finden und wieder zusammenzusetzen, damit Leben und Freude ins kleine Dorf zurückkehren können.

Halle der Schöpfung

Um das zu schaffen, müsst ihr erst einen eigenen Helden kreieren. Das macht ihr in der so genannten Halle der Schöpfung, wo euch diverse Zeichnungstools zur Verfügung stehen. Auf der linken Bildschirmhälfte seht ihr grobe Umrisse, innerhalb denen ihr euren Helden zeichnen dürft. Ihr könnt also nicht einfach zeichnen, was euch gerade in den Sinn kommt. Für die etwas weniger begabten Künstler unter euch hält das Spiel auch ein paar gelungene Schablonen bereit, die ihr sofort zum Leben erwecken könnt. So gibt es neben einem Roboter beispielsweise auch einen Nikolaus und sogar einen Schneemann. Doch obwohl die Schablonen grösstenteils sehr witzig aussehen, macht es immer noch am meisten Spass, seinen Helden selbst zu kreieren. Vor allem auch deshalb, weil ihr eure selbst entworfenen Figuren über das drahtlose Multi-Kartenspiel mit Freunden tauschen könnt.

Mario lässt grüssen

Seid ihr mit dem Aussehen eures Helden zufrieden, bewegt ihr euch mit ihm aus der Iso-Perspektive durch das kleine Dorf und sprecht mit diversen Raposas. Fast könnte man meinen, es handle sich bei Drawn to Life um ein klassisches Rollenspiel. Das stimmt jedoch nur zum Teil. Denn neben dem RPG-Part erwarten euch auch noch fünfzehn Jump 'n' Run-Levels, die den grössten Teil des Spiels ausmachen. In diesen hüpft und rennt ihr in bester Mario-Manier von einem Bildschirmrand zum anderen und sammelt so viele Münzen wie möglich ein. Das Spezielle dabei ist, dass ihr an gewissen Stellen immer wieder ganz bestimmte Dinge zeichnen müsst, was das Geschehen mächtig auflockert. Wie schon bei der Heldenerschaffung gewährt euch das Spiel allerdings leider auch hier nicht allzu viele Freiheiten. Oft braucht ihr bestimmte Objekte wie beispielsweise ein U-Boot oder einen Schlitten lediglich noch auszumalen. Hierbei sind eurer Fantasie dafür so gut wie keine Grenzen gesetzt. Und sollte euch eine eurer Kreationen irgendwann einmal nicht mehr gefallen, könnt ihr diese in der Halle der Schöpfung jederzeit ändern.

Drawn to Life
Game-Facts

Game-Abo
 Was ist das?

Tim Richter

Drawn-to-Life


Drawn-to-Life


Drawn-to-Life


Drawn-to-Life


Tim Richter am 05 Sep 2007 @ 19:26
Kaufen
oczko1 Kommentar verfassen