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Elite Beat Agents: Review

  Nintendo Dual Screen 

"O-O-Ouendan!" Dieser Ausruf ist bei fleissigen Importeuren japanischer Spiele sicherlich bekannt. Das Musik-Rhythmus-Spiel Osu! Tatakae! Ouendan! hat einen langen Weg hinter sich und erreicht nun endlich als Elite Beat Agents das europäische Festland.

"Hü-Hü-Hülfäää" schreien Babysitter, Taxifahrer, Baseball-Stars und all jene, die mit einer bestimmten Situation überfordert sind. Mit etwas Glück wird der Hilferuf von den Elite Beat Agents erhört, die sich des Problems auf ihre ganz eigene Weise annehmen. Die seriös wirkenden Agenten erinnern optisch an die Men in Black und greifen den Menschen mit einem gut choreografierten Tanz unter die Arme. Schon stecken die Kinderlein im Bett, die hochschwangere Frau erreicht das Krankenhaus und der Rückkehr in die Profiliga steht nichts mehr im Weg.

Der Spieler schwingt zum komischen Treiben den Taktstock. Auf dem unteren Bildschirm erscheinen Punkte, die mit einer Zahl versehen sind und in der richtigen Reihenfolge angetippt werden müssen. Wer den Takt des Liedes nicht kennt, dem helfen dünne Ringe, die sich langsam zusammenziehen. Berühren sie den äusseren Rand des Punktes, so ist der richtige Zeitpunkt gekommen, den Elite Beat Agents zum nächsten Schritt zu verhelfen. Dies hört sich im ersten Augenblick ganz einfach an, aber bereits nach dem ersten Lied müssen ganze Zahlenreihen im Rhythmus angetippt werden und die Geschwindigkeit erhöht sich. Hinzu kommen kleine Bälle, die auf einer vorgefertigten Linie in einem bestimmten Tempo verschoben werden müssen. Für Bonuspunkte dreht man eine Scheibe möglichst schnell im Kreis. Am oberen Rand verkörpert eine Leiste die Lebensenergie, deren Anzeige sich langsam leert. Tippt man daneben oder rhythmisch zu ungenau, macht sie einen Sprung nach unten. Bei langen Combos einen Sprung nach oben. Verwirrt? Sehr gut, denn auf dem oberen Bildschirm wird unterdessen eine kleine Comic-Geschichte erzählt, die man aufgrund der benötigten Konzentration nur immer in den Pausen mitverfolgen kann. Wohlverdiente Pausen, denn der Spieler wird zum Teil extrem gefordert.

Bei Elite Beat Agents handelt es sich nicht um eine Eins-zu-Eins-Umsetzung des japanischen Originals. Man hat sich viel Mühe gemacht, eine amerikanische Version zu erstellen. Während das Spielprinzip gleich geblieben ist, so gibt es komplett neue Songs zu meistern. Von Avril Lavigne über Madonna hin zu Good Charlotte bis zu den Rolling Stones ist für fast jeden Musikgeschmack etwas dabei. Insgesamt 19 Lieder stehen zur Auswahl, wobei drei erst nach dem Meistern bestimmter Schwierigkeitsgrade spielbar sind. Dazu gehört Believe von Cher, ABC von den Jackson 5 und Survivor von den Destiny's Childs. Wer Letzteres spielen möchte, muss alle Lieder auf allen vier Schwierigkeitsstufen erfolgreich bestehen. Ein Unterfangen, das machbar ist, aber viel Zeit in Anspruch nimmt.

Elite Beat Agents
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Severin Auer

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Severin Auer am 20 Aug 2007 @ 00:43
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