GBase - the gamer's base

Header08
oczko1

FIFA 11: Review

  Nintendo Dual Screen 

Keine Konsole ohne Fussballspiel. Jahr für Jahr legt EA einen neuen FIFA-Teil in die Verkaufsregale und erhofft sich, mehr Module zu verkaufen als der direkte Konkurrent Pro Evolution Soccer. Doch diesmal gibt es kein Buhlen um die Konsumenten, denn Konami hat zwar für die PlayStation Portable und die Nintendo Wii ein neues Spiel in die Läden gebracht, aber nicht für den Nintendo DS. Bleibt also nur der Griff zu FIFA.

Machen pixelige Gestalten noch Freude?


Passionierte FIFA-Spieler wollen nicht nur zu Hause Fussball zocken, sondern auch unterwegs. Während die Smartphones mit Gelegenheitsspielen immer mehr Boden gut machen, so sind jene Spiele, die eine komplexe Steuerung verlangen, auf jeden Fall noch gut bei Sony und Nintendo aufgehoben. Aber angesichts der Tatsache, dass bald in jedem Haushalt HD-Fernseher stehen, wird das Fussballspiel auf Nintendos Handheld aufgrund der limitierten technischen Möglichkeiten langsam, aber sicher zur Mutprobe. Die breite Bevölkerung hat sich an die hochauflösenden Bilder gewöhnt und so erwecken die pixeligen Gestalten auf dem kleinen Bildschirm wahrlich keine Freude mehr. Gerade jene, die sich zu Hause regelmässig an detaillierten Übersteigern erfreuen und mit immer realistischeren Bewegungen die Spielfigur steuern, sollten sich die Anschaffung gut überlegen. So viel soll bereits im Voraus gesagt sein.

Von den optischen Schwächen bei Grafik und Animation einmal abgesehen, gibt sich FIFA 11 dieses Jahr wenig Mühe, den Spielspass auch auf den Nintendo DS zu bringen. Während der grosse Bruder sich weiterhin am Realismus orientiert, so driftet die Handheld-Version immer stärker in Arcade-Gefilde ab. Torschüsse werden grösstenteils durch die Laufrichtung bestimmt. Gezielt wird nach links, rechts oder in die Mitte. Durch langes Halten des Knopfes wird der Schuss wuchtiger und fliegt schräg unter die Latte. Im Spielaufbau sind dann auch nur die grundlegendsten Elemente enthalten. Direkter Pass und Pass in den Lauf spielen sich sauber, und auch die Flanken kommen schön zur Mitte. Kopfbälle und Doppelpässe, Lupfer und Steilpässe lassen einen den Ball vors Tor bringen. Mit dem klassischen Dribbeln kann man aber nicht sonderlich zufrieden sein. Hier gibt es bis auf wenige Spezialbewegungen kaum Abwechslung. Ausweichen vor dem Gegner ist somit fast nicht möglich und fordert sofortiges Passen oder die Hoffnung, mit dem Ball schneller laufen zu können als die Verteidigung.

FIFA 11
Game-Facts

Game-Abo
 Was ist das?

Severin Auer


FIFA-11


FIFA-11


FIFA-11


FIFA-11


Severin Auer am 21 Okt 2010 @ 14:00
Kaufen
oczko1 Kommentar verfassen