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FIFA Street 2: Review

  Nintendo Dual Screen 

Nach den gelungenen Ablegern von NBA- und NFL-Street war es klar, dass EA irgendwann auch den Fussball in die Street-Reihe einbinden würde. Gesagt, getan, vor gut einem Jahr erschien für die Konsolen EAs erster Versuch. Nun schreiben wir bereits das Jahr 2006 und der zweite Teil steht seit kurzem in den Länden und kann die Heimkonsolen-Benutzer zu einem bestimmten Mass zufrieden stellen. Mit dem Erscheinen des Nintendo DS durfte man damit rechnen, dass sich EA auch um eine Umsetzung für die Handhelds kümmern würde und das Endprodukt ist gerade eingetrudelt.

Fifa Street 1 oder 2...

...das ist hier die Frage. Auf der Verpackung prangt auf jeden Fall der Titel "Fifa Street 2" und das dazugehörige Artwork. Im Spiel selber findet man aber weder die Möglichkeit Spotgesten auszuführen, noch mit dem Ball zu jonglieren. Es gibt keine neuen Kamerasichten, keine verbesserte Ballphysik und eine ähnlich fragwürdige KI der Gegenspieler, wie es bereits im Konsolen-Vorgänger zu sehen war. Um es gleich vorweg zu nehmen, was die Nintendo DS-Besitzer hier präsentiert bekommen ist ein aufgewärmter Aufguss des ersten Teils, mit nur wenigen Neuerungen, dafür aber alten Macken. Das muss zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht allzu negativ gewertet werden, denn Fifa Street 1 hatte durchaus seinen Reiz. Jetzt bleibt aber noch die Frage nach der Umsetzung offen.

Gameplay

Die Fifa Street-Serie orientiert sich natürlich an einem Arcade-Fussball, der in erster Linie Spass machen und nicht zu ernst genommen werden soll. Die Aufgabe des Spielers ist es, Tore zu schiessen, damit er gewinnen kann. Viel wichtiger jedoch ist das Herausspielen der Torchancen, indem der Spieler so viele Tricks absolviert wie nur möglich. Gespielt wird "Vier gegen Vier", wobei beide Teams einen festen Torwart in den eigenen Rängen stehen haben. Tore zu erzielen ist allerdings auf den ersten Blick überhaupt nicht einfach. Schiesst man, ohne gross zu überlegen, in Richtung Tor, wird der Ball mit grosser Wahrscheinlichkeit gehalten.

Der Spieler kann glücklicherweise versuchen, den Ball in einer bestimmte Ecke zu platzieren und ihn hoch oder flach zu halten. An einer Miniatur-Toransicht am unteren Bildschirmrand kann der Spieler ablesen, wohin er den Ball kicken wird. Mit etwas Glück führt vielleicht jeder zehnte Schuss einmal zu einem Treffer. Problem: Das Tor ist relativ klein gehalten und der Spieler sieht meist gar nicht, in welcher Ecke der Torwart steht. Allerdings möchte Fifa Street auch nicht, dass Tore auf diese Weise fallen, denn es wird erwartet, dass diese richtiggehend herausgespielt werden. Weniger mit geschicktem Passspiel, als durch Ausführen zahlreicher Tricks.

FIFA Street 2
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Severin Auer

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Severin Auer am 21 Mrz 2006 @ 14:09
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