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Final Fantasy - The 4 Heroes Of Light: Review

  Nintendo Dual Screen 

Square Enix sorgt mit Final Fantasy - The 4 Heroes of Light für Rollenspielnachschub auf dem Nintendo DS. Wir haben uns umgehend in das "neue" Abenteuer gestürzt und berichten euch jetzt von unseren Erfahrungen.

Um eines gleich im Vorfeld zu klären: Bei Final Fantasy - The 4 Heroes of Light handelt es sich nicht etwa um ein weiteres Remake für den Nintendo DS. Vielmehr servieren Square Enix und das Team von Matrix Software ein "neues" Rollenspiel mit eigenständigen Charakteren und einer eigenständigen Geschichte. Allerdings dürft ihr diesbezüglich nicht allzu viel erwarten. Zwar bietet die Handlung einige interessante Momente, doch sie steckt voller alter Klischees und Stereotypen. Vom jugendlichen Helden bis hin zur hübschen Prinzessin ist alles dabei, was das Genre in den vergangenen Jahrzehnten hervorgebracht hat.

Getrennte Wege

Einen Clou hält Final Fantasy - The 4 Heroes of Light dennoch bereit. Ab einer bestimmten Stelle des Abenteuers trennen sich die Wege der vier Charaktere. Einerseits ist das gar nicht mal so schlecht, denn immerhin erhält die Geschichte dadurch interessante Wendungen beziehungsweise Abzweigungen. Andererseits gibt es aber auch eine Schattenseite: die Gruppenzusammenstellung. Habt ihr euch mit den anfänglichen vier Recken erst mal eine gut ausbalancierte Gruppe mit verschiedenen Klassen (in diesem Fall Jobs) zusammengestellt, wird sie auch schon wieder auseinandergerissen und ihr müsst quasi von vorne beginnen.



Nun ja, ganz so schlimm ist es dann auch wieder nicht - allerdings etwas nervig. Das Jobsystem desSpiels erlaubt es euch, die Klassen der Charaktere recht schnell und simpel zu tauschen. Zu diesem Zweck stattet ihr die Figuren mit Kronen aus. Diese verändern je nach Art der Krone die Attribute der Charaktere und verleihen ihnen besondere Fähigkeiten. So könnt ihr beispielsweise einen Weissmagier, einen Dieb, einen Krieger oder aber auch Kombinationsklassen erstellen. Die Kronen schaltet ihr im Verlauf des Abenteuers automatisch oder durch das Absolvieren von diversen Nebenaufgaben frei. Es lohnt sich also, die Augen stets offen zu halten, um eventuell die eine oder andere Zusatzmission zu erhaschen. Um die Kronen und somit die Werte der Charaktere zu verbessern, müsst ihr Edelsteine investieren. Diese benötigt ihr übrigens auch, um die Ausrüstung und Waffen der Protagonisten aufzuwerten. Und wo bekommt man die Glitzersteine her? Natürlich von zuvor besiegten Monstern.

Es liegt daher in der Natur der Sache, dass ihr in Final Fantasy - The 4 Heroes of Light sehr viel kämpfen werdet. Und zwar nicht nur aufgrund der Suche nach Edelsteinen. Das Spiel ist im gewissen Sinne eine Hommage an die älteren Episoden der Dragon Quest- und Final Fantasy-Serie. Sprich allzu viele Hinweise und Hilfen werdet ihr bei eurem Abenteuer nicht erhalten. Das gilt für Richtungshinweise bei der Suche nach bestimmten Gegenständen im Allgemeinen und für Bosskämpfe im Besonderen. Es wird also mehrmals vorkommen, dass ihr euch mühsam durch einen Dungeon gekämpft habt und endlich vor dessen finalen Gegner steht, nur um zu merken, dass ihr diesen auf eurer aktuellen Stufe nicht bezwingen könnt. Die auf Dauer etwas nervige Konsequenz: Zurück und so lange Monster kloppen, bis ihr stark genug seid für diese Konfrontation. Das mag Rollenspielfans der ersten Stunde nicht sonderlich stören. Doch gerade Einsteiger, die bei diesem Spiel ohnehin weitestgehend auf sich gestellt sind (Tutorial = Fehlanzeige), werden daran zu knabbern haben.

Final Fantasy - The 4 Heroes Of Light
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Alexander Boedeker


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Alexander Boedeker am 14 Okt 2010 @ 06:57
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