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Final Fantasy Fables - Chocobo Tales: Review

  Nintendo Dual Screen 

Chocobos, Kaktoren, Moogles, Shiva, Ifrit, Bahamut, Karten- und Kampfspiele - echte Final Fantasy-Fans lesen jetzt schon nicht mehr weiter, um sich Chocobo Tales zu besorgen. Wer allerdings noch skeptisch ist, ob das Spiel wirklich gut ist oder ob es sich nur auf seinen berühmten Namensvetter verlässt, dem sei dieser Test wärmstens ans Herz gelegt.

Ein fesselndes Buch

Friedlich versammeln sich Abend für Abend die Chocobos, bunt gefiederte Reittiere, um von der Hofdame Shirma Geschichten erzählt zu bekommen. Doch plötzlich platzt Chroma, der neugierige Schwarzmagier, in die gespannte Gruppe, um sein neuestes Schnäppchen zu präsentieren: ein mysteriöses Buch! Gerade als Chroma die ersten Zeilen gelesen hat, beginnt der Lesestoff, sich selbstständig zu machen und etwas Unheilvolles zu verkünden. Es sei ein dunkler Lord und werde nun, nachdem man ihn frei liess, die Welt beherrschen. Kaum verkündet, begibt sich der Bösewicht schon ans Werk und saugt alle Chocobos in sich auf; lediglich der Held bleibt übrig. Die Mission ist klar: rettet die Welt und eure Freunde!

Die Welt ist voller Minispiele

Freunde retten ist ein schönes und ehrgeiziges Ziel, doch wie kann dies ein einfacher Chocobo bewerkstelligen? Ganz einfach: An zahlreichen Stellen auf der Welt sind Bücher verteilt, die den kleinen Helden magisch in sich hineinziehen und ihn zum Teil der dort erzählten Geschichte machen. Also genau das Gegenteil von Tolkiens berühmter Trilogie. Diese Geschichten sind klassische Märchen, die kreativ und amüsant in die Final Fantasy-Welten übertragen wurden. So wird das Mär der Bremer Stadtmusikanten mit einem Einhorn, dem Hamster Chip und Cait Sith in den Hauptrollen erzählt. Am Ende der Einleitung obliegt es euch, das Buch fortzusetzen, indem ihr bei den gebotenen Minispielen genügend Punkte sammelt und neue Epiloge freischaltet.

Insgesamt gibt es vierzig unterschiedliche Spiele dieser Art, die vom simplen Wettrennen, in dem ihr mit Stylus die Richtung der berittenen Adaman-Schildkröte vorgibt, über Reaktionstests bis hin zu Malaufgaben reichen. Es ist alles dabei, was das Herz der Simpel-Spieler erfreut. Zunächst meistert ihr diese Aufgaben meist alleine gegen die Zeit, später muss allerdings auch gegen CPU-Gegner konkurriert werden. Dazu gesellen sich noch einige so genannte Makrospiele, die einem wie kleine Flash-Spiele vorkommen.

An besonders aufregenden Stellen werden mit Bossgegnern die Pop-up-Duelle getauften Kartenspiele ausgetragen. Diese funktionieren ähnlich des bekannten Yu-Gi-Oh- und Pokémon-Prinzips und sorgen für angenehme Abwechslung. Der obere Bildschirm des DS zeigt den Kampf in einer schmucken 3D-Grafik an, während der untere komplett für die drei Karten auf der Hand reserviert ist. In der Pop-up-Phase wird eine neue Kreatur aus dem eigenen Stapel gezogen und eine weitere für die Runde aufgerufen. Wird Letztere beendet, so führen die Monster der Kontrahenten ihre Aktionen aus und verschwinden wieder ins Deck (Stapel).

Final Fantasy Fables - Chocobo Tales
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Patrik Nordsiek


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Patrik Nordsiek am 06 Jul 2007 @ 10:21
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