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Final Fantasy III DS: Review

  Nintendo Dual Screen 

Final Fantasy ist wahrscheinlich die konstanteste Spiele-Serie, im Sinne einer stets präsenten, nie vergessenen und bis heute geliebten Reihe. Final Fantasy erblickte 1987 erstmals in Japan das Licht der Welt. Der dreizehnte und damit neueste Teil wurde letztes Jahr für die Playstation 3 angekündigt. Die aktuelle Nintendo DS-Version ist schlussendlich ein Remake von Final Fantasy 3, das bisher ausserhalb Japans nie veröffentlicht wurde. (Nicht vergessen: Die US-Version von Final Fantasy 3 für das Super Nintendo ist in Tat und Wahrheit bereits der sechste Teil.)

Der echte dritte Teil hat es also nie bis zu uns geschafft und so deckt die DS-Version die Nachfrage jener ab, die die Final Fantasy-Serie lückenlos gespielt haben wollen, aber der japanischen Sprache nicht mächtig sind. Nun stellt sich natürlich die Frage, inwiefern diese neue Version mit der alten übereinstimmt. Square Enix hatte nicht den Anspruch, das originale Feeling zum Spieler zu bringen, dafür haben sie das Spiel technisch auf den heutigen Standard gebracht. Vom Inhalt und vom Gameplay her wurde der Klassiker so gut wie eins zu eins übernommen. Der Optik hingegen hat man mehr als nur eine Schönheitskur verpasst. Final Fantasy 3 wurde nämlich mit hübschen und detaillierten 3D-Modellen von Grund auf neu designt.

Final Fantasy ist keine herkömmliche Fortsetzungsreihe. Die Serie ist gerade dafür bekannt, neue Charaktere zu erschaffen und diese in unbekannte Welten zu setzen und mit Geschichten in Verbindung zu bringen, die kaum Rückschlüsse auf einen anderen Teil zulassen. In Final Fantasy 3 übernimmt der Spieler die Rolle von Luneth, einem Waisenjungen, dem sich bereits sehr früh im Abenteuer sein bester Freund Arc, Refia, die Tochter eines Schmieds und Ingus, ein Soldat des Königs, anschliessen. Luneth entdeckt eines Tages einen magischen Kristall, der die Botschaft vermittelt, dass er die Welt retten muss. Natürlich versucht die Truppe hinter das Geheimnis der insgesamt vier Kristalle zu kommen und begibt sich auf die Suche nach eben jenen mysteriösen Objekten.

Der Ablauf des Spiels ist seit jeher derselbe. Man wandert durch eine Oberwelt, bekämpft Monster und besucht Dörfer und Dungeons. Als Spieler hat man natürlich das langfristige Ziel, alle Quests erfolgreich zu bestehen, kurzfristig gesehen widmet man sich dem Stärken der Charaktere. Mit jedem gewonnenen Kampf erhöhen sich die Erfahrungswerte, die es erlauben, sich immer stärkeren Gegnern gegenüberzustellen. In Final Fantasy 3 kommt noch das gute alte echte rundenbasierte Kampfsystem zum Einsatz. Der Spieler verteilt also, bevor die Animationen einsetzen, seine Befehle an die Mitglieder der Gruppe. Das Besiegen der zahlreichen Gegner ist nicht gerade ein leichtes Unterfangen. Eine Kombination von Angriffen mit Waffen, magischem Zauber und regenerativen Heilkräften sind, in Verbindung mit bestimmten Items, der Schlüssel zum Erfolg. Nicht nur unerfahrene Spieler werden zwischendurch ihre liebe Mühe haben, den oft lautet die Devise: Trial and Error. Die meisten Gegner haben natürlich eine Schwachstelle und sind gegen bestimmte Angriffe anfälliger als gegen andere, diese Variablen herauszufiltern kostet aber etwas Zeit. Einige Hürden scheinen oft auch unlösbar. Dagegen hilft meistens einfaches Aufleveln der Gruppenmitglieder. Leider ist echtes Speichern nur in der Oberwelt möglich. Scheitert man nach langem Kampf an einem Boss, bleibt kaum etwas anderes übrig, als den gegangenen Weg noch einmal zurückzulegen. Ein Kurzspeichersystem ist zwar vorhanden, hat aber eher den Charakter einer Energie sparenden Pausenfunktion.

Final Fantasy III DS
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Severin Auer


Final-Fantasy-III-DS


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Severin Auer am 21 Jun 2007 @ 00:42
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