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Final Fantasy IV: Review

  Nintendo Dual Screen 

Denken Spieler an Square Enix, fällt zwangsweise der Name Final Fantasy. Das Entwicklerteam geht inzwischen dazu über, seine erfolgreiche Spielereihe neu aufzusetzen. So ist auch eine Neuauflage von Final Fantasy IV für den Nintendo DS in unseren Räumlichkeiten gelandet. Warum der damalige Kassenschlager auch heute noch taugt, erklärt unser Test.

Obligatorischer Rückblick

Wir schreiben das Jahr 1991: Final Fantasy IV erobert den deutschen Markt. Erstmals gibt es eine richtige Geschichte, Echtzeitkämpfe und eine überarbeitete Speichermöglichkeit. Fortan ist es möglich, jederzeit auf der Weltkarte und in Dungeons an Wegpunkten zu speichern. Der Charme des ersten Teils bleibt trotzdem erhalten. Verschiedene Aufträge, beispielsweise der Aufstieg zum Paladin, debile Gegner, die dem Hochzüchten eures Charakters dienen, und Bossgegner, die den Spieler zur Verzweiflung bringen, versetzen jeden Fan in Ekstase. Der Schwierigkeitsgrad ist eine echte Herausforderung für jedermann. Des Öfteren vergehen mehrere Versuche, bis ihr die richtige Taktik herausgefunden habt.

Worum geht's?


Die Geschichte dreht sich um den dunklen Ritter Cecil. Er ist der Untergebene des Königs und für jede Schandtat zu haben. Zumindest anfangs: Nachdem der Held ein unschuldiges Dorf auslöscht, meldet sich sein Gewissen. Cecil wird seines Amtes enthoben und für niedrige Aufträge eingespannt. Daraufhin stellt er sich gegen den König, der sich darüber nicht sehr erfreut zeigt. Doch bis ihr hinter die fiesen Machenschaften eures ehemaligen Herrschers kommt, vergehen gut und gerne 20 bis 30 Stunden. Den Schriftzug "Die Gruppe wurde ausgelöscht" seht ihr bis zur Erleuchtung zur Genüge.

Kämpfe in Echtzeit

Die Kämpfe selbst sind spektakulär dank 3D-Darstellung. Im Duell kommt das "Active Time Battle"-System zum Einsatz. Dieses System ist eine besondere Variante rundenbasierter Kämpfe. Nach Ablauf einer gewissen Zeitspanne greift euch der Feind, unabhängig von eurer Interaktion, an. Passives Verhalten ist unangebracht, schnelles Durchwechseln der Charaktere ein Muss. Das ist der Schlüssel zum Erfolg - zumindest gegen kleine Gegner. In Bosskämpfen müsst ihr etwas mehr taktieren, denn diese sind gegen bestimmte Attacken immun.

Insgesamt gibt es elf verschiedene Charaktere. Neben Cecil (Dunkelritter) gibt es auch Weissmagier, Beschwörer und individuelle Helden. Zur letzten Sorte gehören Yang der Mönch oder Edward der Barde. Jeder der Personen kann unterschiedliche Aktionen ausführen. Dadurch könnt ihr stets taktieren und Angriffe kombinieren. Während sich der Weissmagier oder Barde um die Regeneration der Lebenspunkte kümmert, haut der Ritter oder Dragoner einfach drauf. Zudem kann er sich in der Luft verschanzen und auf die Gegner herabspringen. Dies ist eine starke Attacke, die den Feinden doppelten Schaden zufügt. Der stärkste Charakter ist Rydia, die Beschwörerin. Sie ist die Meisterin der Schwarzmagie und kann zudem mächtige Wesen zur Hilfe herbeirufen. Die Bestien können euren Duellanten schnell mal mehrere tausend Lebenspunkte abziehen. Ein besonderes Extra stellt der Moogle dar. Dieses eigentlich zahme Wesen lässt sich trainieren und hochzüchten. Je länger ihr es trainiert, desto stärker wird es.

Damit das Spiel nicht zu einfach durch das Durchwechseln der elf Personen wird, ist die Zahl der Kämpfer, die gleichzeitig auftreten, limitiert. Fünf Helden gehen auf die Jagd und wechseln sich automatisch ab. So kann es beispielsweise passieren, dass sich ein Charakter für die Gruppe opfert oder austritt. Die Angriffsreihe ist variierbar, damit die Magier geschont und die Krieger attackiert werden.

Final Fantasy IV
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Christian Breitbach


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Christian Breitbach am 13 Okt 2008 @ 17:21
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