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Findet Nemo - Flucht in den Ozean: Review

  Nintendo Dual Screen 

Knapp drei Jahre nach dem Kinofilm erscheint nun mit Flucht in den Ozean ein weiterer Videospielableger des Fischfilms auf dem Dual Screen. Ob diese Mischung aus Monkey Ball und Project Rub etwas für euch ist, erfahrt ihr hier.

Spätzünder

In der Regel erscheinen Filmversoftungen ja in aller Torschlusspanik genau zum Release des Films oder schon davor. Das Resultat sind dann meist grottige Umsetzungen, schlechte Leveldesigns und mehr Bugs als in Starship Troopers. Dieser Trend hat sich in letzter Zeit geändert: Es sind immer mehr brauchbare Spiele zu überaus brauchbaren Filmen erschienen, und das noch zum Release des Films. Die "Flucht in den Ozean" dagegen hat ziemliche Verspätung, aber wer nicht gerade das Kurzzeitgedächtnis dieses anderen blauen Fisches, wie war sein - ihr - Name nochmal, hat, der wird sich auch an die Handlung erinnern. Nemo verschwindet, wird gefunden und durch eine Abwasseranlage wieder in die Freiheit gespült, wo er seinen Vater trifft und alles wieder in Ordnung ist. Doch was ist mit den anderen? Kurz vorm Abspann sieht man die Aquarium-Bande fliehen. Hier setzt die Handlung ein - ihr müsst die einzelnen ehemaligen Aquariumsinsassen zurück ins Riff führen.

Weltkarte? Welche Weltkarte?

Nachdem ihr den Weltkarte-Modus ausgewählt habt (warum der so heisst, wird wohl ein Rätsel bleiben, eine Karte ist nirgends zu sehen), stehen euch zunächst drei Charaktere zur Verfügung - Blubbel, Puff und Bella. Je weiter ihr bei deren Story-Modi fortschreitet, desto mehr Charaktere werden freigeschaltet, doch jeder hat nur vier Levels zu absolvieren. Der Erste ist bei allen gleich und unterscheidet sich nur im Schwierigkeitsgrad: Ihr müsst eure geschuppten (von Jacques und Bella mal abgesehen) Freunde in ihren Wasserbeuteln ins Wasser führen. Stellt euch das mal vor, ein Tier in einem annähernd runden Behälter, das sich durch die Gegend kugeln muss, woher kennen wir das? Ältere Spieler werden zwar zunächst Assoziationen zu Marble Madness hegen, jüngere erinnern sich dagegen eher an Monkey Ball. Ihr rollt und springt durch die Gegend, weicht Frogger-mässig Autos aus und schafft es Muscheln einsammelnd schliesslich in den Ozean. Die Steuerung geht umständlich via Touchscreen vonstatten, zum Springen drückt ihr die Schultertasten, und der Kracher ist wohl, wie exzessiv das Mikrofon benutzt wird: Schon hier pustet ihr zum Beschleunigen ins Mikrofon. Angenehmer fanden wir es im Test, einfach das Steuerkreuz zu benutzen.

Findet Nemo - Flucht in den Ozean
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Wille Zante

Findet-Nemo---Flucht-in-den-Ozean


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Wille Zante am 17 Mrz 2006 @ 19:20
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