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Fire Emblem - Shadow Dragon: Review

  Nintendo Dual Screen 

Shadow Dragon and the Blade of Light, so hiess der erste Teil der mittlerweile weltweit bekannten und äusserst beliebten Fire Emblem-Serie, welcher 1990 für das NES erschienen war und es leider nie nach Europa geschafft hat. 18 Jahre später dürfen sich Fans nun allerdings endlich auf ein Remake des Klassikers freuen, mit dem die Reihe gleichzeitig ihr Debüt auf dem Nintendo DS feiert. Ob dieses gelungenen ist, lest ihr in unserem Test.

Bei Shadow Dragon übernehmt ihr die Rolle des jungen Prinzen Marth, dessen Aufgabe es ist, Medeus, den von den Toten auferstandenen tyrannischen Anführer der Drachen, zu vernichten, um das Königreich Altea vor dem Untergang zu bewahren. Ausserdem hat Marth sich zum Ziel gesetzt, seine entführte Schwester zu befreien und den Tod seines Vaters zu rächen. Um das zu schaffen, müssen er und seine Freunde allerdings erst das magische Schwert Falchion sowie das Fire Emblem finden. Storytechnisch hält sich die Neuauflage damit sehr stark an das NES-Original, was für Fans der Serie durchaus interessant sein dürfte, auch wenn die Geschichte alles in allem doch etwas enttäuschend und wenig tiefgründig ist.

Schere-Stein-Papier

Genau wie bei den übrigen Teilen der Serie handelt es sich auch bei Shadow Dragon um ein rundenbasiertes Rollenspiel, in dem es diverse Schlachten mit verschiedensten Siegbedingungen zu gewinnen gilt. Wer einfach blindlings auf seine Widersacher losstürmt hat allerdings nicht den Hauch einer Chance. Taktisches Vorgehen ist also Pflicht! Zwar sind die Kämpfe nicht mehr ganz so hart wie bei Radiant Dawn, haben es aber immer noch in sich. Auch wenn die KI teilweise doch etwas zu wünschen übrig lässt.

Zu beachten ist bei den taktisch geprägten Auseinandersetzungen vor allem das klassische Schere-Stein-Papier-Prinzip, welches nach wie vor tadellos funktioniert. Wie gewohnt schlägt Schwert Axt, Axt Lanze und Lanze Schwert. Ein ähnliches System sucht man zwischen den einzelnen Zaubern leider vergebens, was völlig unverständlich ist. Schliesslich war ein solches bei Radiant Dawn noch vorhanden. Auch die Synergien zwischen den Charakteren wurden bei Shadow Dragon ersatzlos gestrichen. Nichtsdestotrotz wachsen einem diese mit der Zeit richtig ans Herz, weshalb man in den Schlachten besonders vorsichtig sein sollte. Denn gestorbene Recken können nicht wiederbelebt werden. Nur wenn Marth stirbt, heisst es Game Over.

Truppenmanagement

Eure Truppe könnt ihr euch ab dem vierten Kapitel übrigens selbst zusammenstellen, genauso wie deren Bewaffnung und Zauber. Auch das Kaufen und Tauschen von Gegenständen sowie das Schmieden eigener Waffen ist ab diesem Zeitpunkt möglich. Keinerlei Einfluss habt ihr hingegen auf den Charakteraufstieg, den eure Helden nach dem Sammeln von ausreichend Erfahrungspunkten automatisch vollziehen. Etwas anders sieht es hingegen mit der Klasse eines Charakters aus, welche sowohl dessen kämpferischen Stärken und Schwächen, als auch die ihm zur Verfügung stehenden Waffen bestimmt. Diese kann bei den meisten Einheiten ganz einfach gewechselt werden, was sehr praktisch ist. Nur bei Marth steht der Klassenwechsel leider nicht zur Verfügung.

Fire Emblem - Shadow Dragon
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Tim Richter


Fire-Emblem---Shadow-Dragon


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Tim Richter am 30 Dez 2008 @ 20:53
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