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Freshly-Picked - Tingle's Rosy Rupeeland: Review

  Nintendo Dual Screen 

Weihnachten ist bereits vorbei und das neue Jahr klopft an die Tür. Das neue Zelda für den Handheld ist ja bereits draussen und wahrscheinlich schon durchgezockt. Doch nicht nur Link bekam ein neues Abenteuer spendiert. Noch einige Wochen vor dem Erscheinen von Phantom Hourglass widmete Nintendo die Aufmerksamkeit einem ganz besonderen Helden aus dem Zelda-Universum. Bereits auf dem Nintendo 64 wurde ein kleiner grüner Wicht in Majora's Mask eingeführt und tauchte letztmals in Wind Waker wieder auf. Die Rede ist natürlich von Tingle, der sich erstmals ganz alleine in ein Abenteuer begibt.

Abstruse Lebensumstände treiben einen 35 Jahre alten Junggesellen zu einer mysteriösen Quelle. Dort angekommen, sitzt auf einer Wolke schwebend der Rubin-Opa und verwandelt den erschrockenen Mann kurzerhand in Tingle, während er ihm von einem paradiesischen Ort, dem Rubin-Land erzählt. Endlich seinem grauen Alltag entronnen, lässt sich Tingle nicht zweimal bitten und macht sich auf in ein turbulentes Abenteuer.

Das Hauptziel des Spiels ist es, möglichst viele Rubine zu sammeln und diese in die eingangs erwähnte Quelle zu werfen. Nach einer bestimmten Menge wächst ein Turm aus dem Wasser und erlaubt es, Reisen in entferntere Gebiete anzutreten. Um an die heissbegehrten Rubine zu kommen, hat Tingle unterschiedliche Möglichkeiten. Eine sichere, aber anstrengende Einnahmequelle ist das Jagen von Monstern. Fliegende lila Schweine, blaue Käfer, rote Krabben und Alien-Kühe sind nur einige Gegner-Arten. Sobald Tingle ein Monster berührt, beginnt der Kampf, den man durch ständiges Tippen auf den Bildschirm bestreitet. Geht man als Sieger aus dem Kampf hervor, lassen die Feinde Rubine oder nützliche Gegenstände fallen. Gelingt es Tingle, einen Kampf mit mehreren Gegnern gleichzeitig zu starten, wird die Ausbeute bei einem Sieg lukrativer ausfallen. Die Lebensenergie von Tingle besteht aus den Rubinen im Geldbeutel, also sollte man aufpassen und nie alle Rubine auf einmal in die Quelle werfen.

Was die Monster sonst noch so liegen lassen, sind Knochen, Fleisch, Körper-Schalen und andere Dinge. Wer die Umgebung absucht, findet im Verlauf des Abenteuers vom Moos über Orangen bis hin zu Rüben viele weitere nützliche Objekte. Nun die Frage, was man damit denn überhaupt machen soll. In Tingles kleiner Küche kocht in einem grossen Topf Wasser. Wenn man ein Rezept hat, kann man die Zutaten in den Topf geben und hilfreiche Tränke brauen. Köstliche Frucht- und Gemüsesäfte zählen dazu, aber auch Heilmittel. Wer experimentierfreudig ist, darf seiner Kreativität ebenfalls freien Lauf lassen. Die Erfolgsquote ist aber nicht gerade hoch, so dass man seine zum Teil raren Zutaten nicht einfach verschwenden sollte.

Tingle streift durch bekannte Ortschaften aus dem Zelda-Universum, wodurch das Spiel ein besonderes Flair erhält. Die Charaktere im Spiel sind irgendwie alle so verrückt wie Tingle selbst. Vom egoistischen Bauarbeiter über den exzentrischen Koch, bis hin zum verschrobenen Hexlein und einem Ninja, der sich mehr schlecht als recht verstecken kann, sind viele lustige Figuren im Spiel enthalten. Und alle wollen sie nur das Eine ? Tingles Rubine natürlich. Dieses kostbare Gut, das eigentlich in die Quelle geworfen werden sollte, dient auch in der Stadt als Zahlungsmittel. Für jede Auskunft, für jeden Dienst und jedes Rezept muss Tingle tief in die eigenen Taschen greifen. Es gibt aber keine festgeschriebenen Preise. Die muss man abschätzen und dem Gegenüber unterbreiten. 40 Rubine oder doch lieber 80? 200 oder 500? So stellt man sich also ständig die Frage, wie viel einem der jeweilige Dienst wert ist und wie viel er tatsächlich kosten könnte. Ist man nämlich zu knausrig, sacken die Charaktere den zu geringen Betrag nämlich trotzdem gerne ein. Dieses System ist zu Beginn spassig und lustig, doch im späteren Verlauf des Spiels ärgert man sich doch ganz schön darüber, dass man nicht mindestens einen Tipp über die Höhe eines Preises bekommt.

Freshly-Picked - Tingle's Rosy Rupeeland
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Severin Auer

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Severin Auer am 31 Dez 2007 @ 23:57
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