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Garfield 2: Review

  Nintendo Dual Screen 

Garfield, bekannt als Lasagne-Liebhaber, Faulpelz und Schlafmütze, hat gerade seinen zweiten Kino-Auftritt. Im Film macht der Kater mit Jon eine Reise nach London und wird dort prompt mit einem adeligen Ebenbild verwechselt. Die Dinge nehmen ihren Lauf. Garfield geniesst das Leben im Luxus, während Kater Prince plötzlich eine Vorliebe für Lasagne entwickelt. Ein Plot, der sich für ein Videospiel eignet? Nicht unbedingt, dachte sich Game Factory und hat eine eigenwillige Version entwickelt.

Garfield befindet sich im Hotel und erholt sich gerade von den Reisestrapazen. Da bemerkt er plötzlich einen Umschlag, der gerade unter der Türspalte hindurchgeschoben wird. Neugierig öffnet er den Brief und liest die frohe Botschaft. Es handelt sich um eine Nachricht von Prince, der ihn zu einem königlichen Mal einladen möchte. Wenn es ums Essen geht, lässt sich Garfield natürlich nicht zweimal bitten und so macht er sich auf den beschwerlichen Weg durch zweiundzwanzig Levels.

Was sich Game Factory ausgedacht hat, ist eine 2D-Jump 'n' Run durch 3D-Welten. Eine ungewöhnliche Bezeichnung, dennoch passt sie ziemlich genau zum Leveldesign von Garfield 2. Sowohl Hauptfigur und Gegner, als auch die Umgebungsobjekte wie Autos, Bäume, Kisten und Rohre sind in 3D designt. Allerdings kann man Garfield nicht frei in dieser Welt bewegen. Er folgt einem vorgegebenen Pfad und der Spieler braucht lediglich nach links oder rechts zu drücken und der Kater wird automatisch um Kurven und Ecken rennen. An Verzweigungen erscheint ein Symbol, welches angetippt wird, damit Garfield entscheiden kann, welchen Weg er beschreiten möchte. Während diese Option in vielen Levels keine besondere Bedeutung hat, wird die Funktion spätestens im Garten-Labyrinth wichtig. Die Sicht wechselt in die Vogelperspektive und an den verschiedenen Kreuzungen muss sich der Spieler für jeweils eine Richtung entscheiden.

Den Grossteil der Zeit wird der Spieler aber auf vorgegebenen Wegen in erster Linie nach dem Level-Ausgang und in zweiter Linie nach Lasagne suchen. Zu Beginn hüpft der Kater auf Hochhäuser und über Strassen. Später wird er riesige Bäume erklimmen und das Kanalisationssystem besuchen. Die Steuerung des Katers ist sehr minimalistisch ausgefallen. Der Spieler muss lediglich springen und Garfield nach links oder rechts bewegen. Angreifen kann man nicht, ist auch überhaupt nicht nötig. Es gibt fast keine Gegner, die zu besiegen wären, dafür sind Wasserfontänen, Dampfdüsen, Autostrassen und überdimensionale Wasserräder bewegliche Hindernisse, die dem Kater schnell einmal eines seiner neun Leben abziehen können. Trotzdem hat Garfield die Möglichkeit, mit der Umgebung zu interagieren. Durch Pusten auf das Mikrophon beginnt der Kater zu miauen, was an passender Stelle Tauben verscheucht, Fledermäuse anlockt oder Rüstungen zum Einstürzen bringt. Die Interaktionsmöglichkeiten des Spielers erweitern sich auf Stellen, an denen in eine Ego-Perspektive gewechselt werden kann. Einzelne Levels sind lediglich Standbilder, in denen man den Blick des Katers auf bestimmte Punkte richten muss. Eine echte Herausforderung ist wahrlich etwas anderes, zumal diese Levels lediglich ein paar Sekunden dauern.

Garfield 2
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Severin Auer

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Severin Auer am 20 Sep 2006 @ 12:02
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