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Grand Theft Auto - Chinatown Wars: Review

  Nintendo Dual Screen 

"Sehr skeptisch" - so ist durchaus der kollektive Ersteindruck zusammenzufassen, als Rockstar den DS-Ableger der Grand Theft Auto-Reihe unter dem Namen Chinatown Wars ankündigte. Mit so niedrigen Erwartungen sollte es leicht sein, diese zu übertreffen, etwa mit einem leichtgängigen Rundenstrategiespielchen oder Ähnlichem. Wie die Entwickler es dennoch schafften, dem alteingesessenen Spielprinzip der Reihe treu zu bleiben und es auch noch aufs Brachialste zu erweitern, das lest ihr in unserem ausführlichen Review.

Auf Messers Schneide

In Chinatown Wars schlüpft ihr in die Rolle von Huang, dessen Vater erst kürzlich verstorben ist und ihm ein angeblich unglaublich wertvolles Schwert überlassen hat. Als Huang in Liberty City ankommt, wo er das Schwert einem Onkel überbringen soll, damit dieser zum Kopf der Triaden werden kann, wird das heilige Schneidewerkzeug natürlich prompt geklaut und eine Jagd beginnt. Die folgt, wie man schnell feststellt, dem üblichen GTA-Schema: Vom kleinen Handlanger arbeitet ihr euch durch verschiedene Auftraggeber zum waffenstrotzenden Drogendealer hoch. Kennt man doch schon, nur dass man in den anderen GTA-Teilen nicht eben grossartig mit Drogen dealen konnte. Das ist aber noch nicht alles, was euch hier erwartet.

Liberty City Light

Das Liberty City, in dem ihr euch bewegt, ist dem Original aus dem vierten Teil der Reihe nachempfunden, natürlich ohne die Innenareale, denn wie sollten diese aus der Vogelperspektive dargestellt werden? Stattdessen gibt es, wenn ihr eure Verstecke besucht, eine zweidimensionale Darstellung der Umgebung, mit Sofa oder Bett zum Ausruhen, einer Kiste, in der ihr eure Drogen versteckt, ein Regal für Trophäen, eine Pinnwand zum Nachspielen der Missionen und einen Laptop zum Checken der E-Mails. Einen PDA habt ihr übrigens immer dabei. Doch der Reihe nach.

Nachempfunden

Die Stadt ist, wenn man von der fehlenden dritten Insel Alderney mal absieht, fast eins zu eins vom Liberty City-Stadtplan aus dem vierten Teil übernommen. Das könnte einen extrem hohen Wiedererkennungswert mit sich bringen, aber dieser wird durch die Vogelperspektive auch wieder grösstenteils zunichte gemacht. Den einen oder anderen Ort wird man trotzdem wiedererkennen, wie die Engelsstatue am südwestlichen Zipfel des zentralen Stadtparks oder eben die Statue of Happiness. Dadurch, dass alles in stark vereinfachtem 3D gerendert wird, seht ihr in Zwischensequenzen, wo die Kamera sich ein bisschen neigt, schon mal das eine oder andere Gebäude genauer, wie etwa die Bank, welche ihr mit Niko und den irren Iren im vierten Teil ausgeraubt habt.

Steuerung

Die Steuerung funktioniert sehr gut: Wie im zweiten Teil wird euer Auto automatisch etwas nach der Strasse ausgerichtet, und im Kampf erfasst ihr Gegner ebenso automatisch. Mit etwas Übung und entsprechend starker Bewaffnung sowie Panzerung haben auch fünf Feinde keine Chance gegen eure Gewehrsalven. Wenn ihr von wütenden Nutten umzingelt seid, die alle mit Schrotflinten auf euch einballern, ist es aber trotzdem besser, die Flucht zu ergreifen.

Grand Theft Auto - Chinatown Wars
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Wille Zante

Tags:
GTA
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Wille Zante am 30 Mrz 2009 @ 19:10
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