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Guitar Hero - On Tour: Review

  Nintendo Dual Screen 

Kaum ein anderes Spiel hat für derartigen Krach in unserer Redaktion gesorgt. Ettore brüllte rum, Markus schrie und schüttelte wild den Kopf, und Alexander hielt sich schon verzweifelt die Ohren zu, der Lärm war wohl nichts für ihn. Keine Sorge, hier gab es keinen handfesten Streit, hier wurde schlichtweg nur gerockt. Die Guitar Hero-Serie hat uns immer wieder zu begeisterten Spielstunden animieren können. Vor dem Fernseher trifft man sich gerne auf ein paar Songs. Bei all dem Erfolg hat man sich wohl gedacht, dass nun die Zeit gekommen ist, auch die Handhelds zu erobern. Der Nintendo Dual Screen bekam daher eine Umsetzung spendiert. Aber geht das Spielkonzept auch dort auf?

Klar, auch wir haben schon aus Mangel an Gitarren-Controllern mal die Basslinie mit einem Gamepad gespielt. Das funktioniert erstaunlich gut, wenn man sich mal drauf einlässt. Aber spätestens im höchsten Schwierigkeitsgrad ist Schluss mit lustig, derart schnell kann kein Normalsterblicher die Buttons auf dem Pad drücken. Wir wissen nicht, wie das Brainstorming beim Entwickler ausgesehen hat; vorstellbar ist kaum, wie man letztlich auf die finale Lösung für den Nintendo DS gekommen ist.

Man konnte ja schlecht eine Minigitarre basteln oder gleich einen normal grossen Controller an das kleine Gerät anschliessen. Folgerichtig wurde eine Zwischenlösung zwischen Gamepad-Eingabe und der bekannten Gitarre gesucht. Heraus kam eine Art Handschuh, welcher in den GBA-Schacht des NDS gesteckt wird. Vier farbige Tasten stehen zur Verfügung. Nur vier? Warum nicht fünf? Nun, die vier Tasten sind bereits derart klein geraten, dass es mit fünf Stück wohl ein unspielbares Unterfangen geworden wäre. Ausserdem sitzt eure Hand im Handschuh fest, ein Umgreifen ist daher nicht möglich. Die Seiten spielt ihr mit einem kleinen mitgelieferten Plektrum auf dem Touchpad an.

Das mobile Guitar Hero spielt sich wenig komfortabel. Statt als lockerer Freihandrocker gemütlich auf dem heimischen Balkon die Nachbarschaft unterhalten zu können und dabei diverse Posen zum Besten zu geben, starrt ihr konzentriert auf das Touchpad, während ihr euch langsam an die ungewohnte Haltung der Tasten gewöhnt. Denn um die Notenfolge vernünftig betrachten zu können, müsst ihr eure Hand zum Körper hindrehen. Dann jedoch ist es etwas schwieriger, die Seiten anzuschlagen. Leute mit grossen Händen, und unser Redakteur Markus ist knappe zwei Meter gross, bekommen ohnehin Probleme mit den kleinen Grifftasten, kommen zu häufig auf die angrenzenden Buttons oder lösen gleich das Aufsteckmodul ab, was besonders ärgerlich ist, da ihr den Song dann von vorne beginnen müsst.

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Markus Grunow


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Markus Grunow am 11 Aug 2008 @ 22:05
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