GBase - the gamer's base

Header08
oczko1

Jam Sessions: Review

  Nintendo Dual Screen 

Guitar Hero ist momentan ja ziemlich im Trend. Nachdem nun der dritte Teil auch für die Wii erschienen ist, gibt es kaum noch ein Gamer, der "School's out" nicht auf fünf Plastiktasten nachspielen könnte. Verglichen mit der Realität hat Guitar Hero aber eher mit dem Rhythmus als mit echtem Gitarrenspiel zu tun. Jam Sessions schlägt da nun diesbezüglich eine ganz andere Richtung ein.

Jam Sessions kann als Gitarren-Simulation bezeichnet werden, wobei sich das Spiel auf das Anschlagen von Akkorden beschränkt. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Tatsache, dass man nicht Songs nach vorgegebenem Muster nachspielt, sondern frei und kreativ in die Saiten haut und eben eine der Jam Sessions aus dem Titel abhält.

Die Bedienung ist intuitiv und das Hörerlebnis erfreulich realistisch. Auf dem unteren Bildschirm ist eine einzelne Saite dargestellt, über die man mit dem Stylus streicht. Wie beim richtigen Gitarrenspiel unterscheidet sich der Klang von An- und Abschlag wesentlich. Dies bedeutet, dass die Abwärtsbewegung über die Saite kraftvoller klingt, als die Aufwärtsbewegung. Wer seinen Nintendo DS anders herum hält, kann die Voreinstellung auch umkehren und den Ab- zum Aufschlag machen.

Die Saiten ertönen aber nur, wenn man auch einen Griff auf dem Gitarrenhals ausführt. Da der Handheld logischerweise keine solchen echten Griffe zulässt, hat man die unterschiedlichen Akkorde bereits voreingestellt und auf das Steuerkreuz gelegt. Inklusive der diagonalen Richtungen können so mindestens acht unterschiedliche Tonarten gespeichert und durch einfaches Drücken der Tasten abgerufen werden. Mit der L-Taste kann man zudem auf eine zweite Belegung zugreifen, was schlussendlich ein schnelles Aufrufen von 16 unterschiedlichen Akkorden erlaubt. Nebenbei sei hier noch erwähnt, dass auch eine Einstellung für Linkshänder vorhanden ist.

Der Klang der akustischen Gitarre ist wirklich beeindruckend und trotz der kleinen Lautsprecher des Handhelds sehr realistisch. Wer etwas härtere Töne anschlagen möchte, kann in den Optionen verschiedene Einstellungen vornehmen, um auch elektrische Gitarrenklänge aus dem Gerät zu locken. Kenner können mit den Begriffen Distortion, Chorus, Flanger, Tremolo, Delay, Low und High Cut sicher etwas anfangen. Bis zu sechs unterschiedliche Einstellungen kann man speichern und bei Bedarf direkt abrufen.

Jam Sessions
Game-Facts

Game-Abo
 Was ist das?

Severin Auer


Jam-Sessions


Jam-Sessions


Jam-Sessions


Jam-Sessions


Severin Auer am 09 Jan 2008 @ 00:36
Kaufen
oczko1 Kommentar verfassen