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King Kong: Review

  Nintendo Dual Screen 

Nach diversen Konsolenumsetzungen und der mobilen Variante für die Playstation Portable findet sich in unserer Redaktion nun auch der Test für den Nintendo DS wieder. Lässt es der Riese so richtig krachen, oder mutiert er zu einem kleinen, süssen Kuschelaffen? Macht das Spielen auf dem Handheld genauso viel Spass wie auf der Konsole? Fragen über Fragen, die euch unser Test von

King Kong

für den Nintendo DS beantworten soll.


Au Backe

Okay, eines gleich vorweg im Test: Nein, King Kong für den Nintendo DS ist keine Konkurrenz für die Konsolenversionen. Auch die mobile Version für Sonys Playstation Portable ist diesem Machwerk hier um Lichtjahre voraus. Klar, auf jedem Spielsystem gibt es Krücken, Gurken und totale Fehlschläge. Der DS ist allerdings noch recht jung und hat neben vielen durchschnittlichen Spielen auch schon ein paar Perlen auf den Markt geworfen. Doch was Ubisoft hier mit King Kong abliefert hat, grenzt schon an eine Katastrophe. Filmumsetzungen sind gerade dabei, ihren Ruf deutlich aufzubessern, doch jetzt kommt dieses Spiel, und alle Kritiker werden wieder genug Munition finden.

Also dann, die Details

Wie schon auf den anderen Plattformen startet das Spiel mit der Landung auf Skull Island, einer Insel, die bis dato noch unentdeckt sein soll und nur auf einer einzigen Landkarte zu finden ist. Zur Freude des Regisseurs Carl Denham ist eben diese Karte in seinem Besitz. Natürlich wäre das ein idealer Drehort für seinen nächsten Film, also schafft er das gesamte Team auf ein Schiff und macht sich auf den Weg. Natürlich geht alles schief, das Schiff kollidiert mit einem Felsen und der Trupp macht sich daran, Schutz auf der Insel zu suchen.

Die gesamte Geschichte bekommt ihr im Spiel übrigens ausschliesslich in Form von Texteinblendungen erzählt. Dafür muss der Touchscreen herhalten, während auf dem oberen Schirm ein paar Bilder gezeigt werden. Vollkommen unverständlich ist hier bereits, wieso die Texteinblendungen lediglich auf zwei Zeilen dargestellt werden. Gut, links davon ist ein ziemlich ödes Bild der aktuell sprechenden Figur, aber warum um alles in der Welt werden die restlichen drei Viertel des Bildschirms nicht verwendet? Wieso muss ich mich stattdessen ständig durch die Zweizeiler drücken?

Kaum im eigentlichen Spiel gelandet, zuckt auch schon der Magen und die Augen werden trocken. Was ist denn das? Naja, liegt vielleicht nur am Startpunkt, die Grafik wird gleich bestimmt besser. Äh, nein, wird sie nicht! Oft kommt der Vergleich mit den ersten Polygon-Shootern am PC in den Kopf, doch das wäre ziemlich gemein den PC-Titeln gegenüber. Was ist denn hier passiert? Dunkle und extrem eckige Gänger, matschige Texturen und ein farblicher Einheitsbrei, in dem oftmals Gegner verloren gehen können. Nein, das sind keine prähistorischen Tarnkappen, sondern lediglich schlechter Grafikmüll.

King Kong
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Benjamin Boerner

King-Kong


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Benjamin Boerner am 24 Dez 2005 @ 15:32
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