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Lost in Blue 2: Review

  Nintendo Dual Screen 

Auf einer einsamen Insel zu stranden, mag für eine Menge zivilisationsgeplagter Menschen durchaus eine reizvolle Vorstellung sein, wie der brachiale Erfolg des Buches um die Abenteuer des Robinson Crusoe seinerzeit zeigte. Auch heute gibt es immer wieder Adaptionen in anderen Medien, wie den Film Cast Away mit Tom Hanks oder die TV-Serie Lost. Versuche im Videospielgenre jedoch waren immer wieder nur mässig erfolgreich. Wir erklären euch die Gründe anhand von Lost in Blue 2 und sagen auch, warum sich das Spiel trotzdem als lohnenswert herausstellt.

Die Situation

Vor Spielbeginn kann man sich erst einmal aussuchen, ob man lieber einen Jungen oder ein Mädchen spielen möchte, und dementsprechend landet man dann entweder in der Rolle von Jack oder Amy, die den beiden Hauptdarstellern aus dem Vorgänger verblüffend ähnlich sehen. Diese sind nun zufällig beide auf dem gleichen Schiff unterwegs, das natürlich kentert. Nach einer kurzen Schwimmsession landet ihr am Ufer einer kleinen Insel und findet auch eure Begleitung bald ebenso gestrandet. So personell gestärkt, macht ihr euch auf den Weg, die Insel etwas zu erkunden. Dabei werdet ihr schnell noch in die Grundfunktionen des Spiels eingeführt, bis ihr eine Höhle findet, in der ihr das erste grobe Lager aufschlagt.

Firestarter

Zu einem rustikalen Heim gehört natürlich auch ein Lagerfeuer, und das startet ihr mit einem Feueranzünder, der aus Baumrinde und einem Ast besteht. Wie der Anzünder genau hergestellt wird, zeigt das spielinterne Tutorial. Das wäre somit euer erstes Werkzeug, und es bringt mit sich auch das erste Minispiel - das Feuermachen. Hier müsst ihr rhythmisch mit dem Stylus mal eure linke und mal eure rechte (Spiel-) Hand berühren, die dann einen in die Rinde gesteckten Stock - das ist euer Feuerstarter - rubbeln, der so Hitze erzeugt.

Alternativ - und etwas praktischer - könnt ihr jeweils die linke und die rechte Schultertaste drücken. So oder so kommt dann der Punkt, an dem der Holzscheit anfängt zu glimmen. Jetzt gilt es zu pusten! Und hier kommt, wie es wohl auch kaum anders zu erwarten ist, das Mikrofon des DS zum Einsatz, das euer Gebläse registriert. In anderen Spielen mag das vielleicht zuweilen aufgesetzt wirken, hier kommt das aber absolut authentisch rüber - der Holzscheit glimmt immer mehr und brennt schliesslich lichterloh. Genug Holzvorrat vorausgesetzt, bleibt das Feuer dann auch in Gang, aber nur wenn einer von den beiden Charakteren in der Höhle bleibt. Warum sollte man nun die Höhle verlassen?

Lost in Blue 2
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Wille Zante

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Wille Zante am 29 Jun 2007 @ 19:15
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