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Magical Starsign: Review

  Nintendo Dual Screen 

Die meisten Spiele für den Nintendo DS sind in erster Linie innovativ. Old-School-Titel wie auf dem Game Boy Advance gibt es hingegen so gut wie gar nicht. Zumindest bis jetzt, denn mit Magical Starsign ist nun endlich ein Rollenspiel erschienen, an dem Retro-Fans ihre helle Freude haben werden. Wieso, verraten wir euch in unserer Review.

Die Geschichte von Magical Starsign ist schnell erzählt. Sie beginnt an der Will O'Wisp Zauber-Akademie im Baklava-Systems, wo ihr als Student gerade eure magischen Fähigkeiten verbessert. Alles scheint friedlich, bis der ehemalige Student Master Kale versucht, das ganze System zu zerstören. Deshalb schickt der Rektor eine Lehrerin los, um nach Kale zu suchen. Als diese nach mehreren Wochen allerdings immer noch nicht zurückgekehrt ist, versuchen ein paar Studenten, sie zu finden. Jedoch kehren auch diese nicht zurück. Eure Aufgabe ist es nun, sowohl die Lehrerin als auch eure Kollegen aufzuspüren. Besonders einfallsreich ist die Story damit zwar nicht, vermag einen vor allem aufgrund der witzigen Dialoge allerdings trotzdem zu unterhalten.

Tag und Nacht

Gleich zu Beginn des Spiels müsst ihr euch entscheiden, ob ihr einen männlichen oder weiblichen Charakter steuern möchtet und ob dieser eine Affinität zur Dunkel- oder Lichtmagie besitzt. Dabei solltet ihr euch vor allem Letzteres genau überlegen. Grund dafür ist, dass es bei Magical Starsign einen Tag- und Nachtzyklus gibt, der einen erheblichen Einfluss auf die beiden Magien hat. So wird die Dunkelmagie beispielsweise bei Nacht verstärkt und bei Tag deutlich abgeschwächt. Mit der Lichtmagie verhält es sich logischerweise genau umgekehrt. Dieses System funktioniert zwar ganz gut, kann teilweise jedoch auch ziemlich nervig und unfair sein. Trefft ihr mit einem Charakter mit Lichtmagie zum Beispiel in der Nacht auf einen dunklen Bossgegner, habt ihr so gut wie keine Chance, diesen zu besiegen. Dann bleibt euch jeweils nichts anderes übrig, als zu warten, bis der nächste Tag anbricht.

Solarsystem

Neben dem Tag- und Nachtzyklus gibt es bei Magical Starsign auch noch ein Solarsystem mit verschiedenen Planeten, die in unterschiedlichen Laufbahnen um die Sonne kreisen und alle einem ganz bestimmten Element zugeordnet sind. Genauso wie die Mitglieder eures Teams. Befindet sich ein Planet nun in einer besonders günstigen Position, erhält jeder Charakter, der dem gleichen Element zugeordnet ist wie der Planet, einen Bonus auf seine Attacken. Dabei solltet ihr jedoch nicht vergessen, dass jedes Element seine Stärken und Schwächen hat. Hier kommt wieder einmal das altbekannte Schere-Stein-Papier-Prinzip zum Einsatz, wodurch die rundenbasierten Zufallskämpfe sehr strategisch werden und ohne die richtige Taktik nur schwer zu gewinnen sind.

Hokuspokus

Was ihr bei den Kämpfen ebenfalls beachten müsst, ist, wo ihr die einzelnen Charaktere positioniert. So empfiehlt es sich beispielsweise, kräftige Kämpfer an vorderster Front zu platzieren, während schwächere, magiebegabte Charaktere sich eher im Hintergrund halten sollten, was nicht bedeutet, dass Magie unwichtig wäre. Ganz im Gegenteil, schliesslich könnt ihr mit Zaubersprüchen oft mehrere Feinde gleichzeitig treffen, was ein enormer Vorteil ist. Schade nur, dass jeder Charakter gerade mal fünf verschiedene Zaubersprüche lernen kann. Das führt zwangsläufig dazu, dass sich nicht nur die Sprüche, sondern auch die damit verbundenen Sequenzen, welche sich leider nicht abbrechen lassen, sehr oft wiederholen. Etwas mehr Abwechslung hätte hier wahrlich nicht geschadet.

Magical Starsign
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Tim Richter

Magical-Starsign


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Tim Richter am 25 Feb 2007 @ 18:23
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