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Mario vs. Donkey Kong - Aufruhr im Miniland: Review

  Nintendo Dual Screen 

Mario und Donkey Kong sind sich innerhalb des Videospieluniversums grundsätzlich freundschaftlich gesinnt. So richtig gute Freunde sind sie aber nie geworden, was auch an der bis in die 1980er-Jahre zurückreichenden Rivalität zwischen den beiden liegen mag. Donkey Kong hat im bekannten Arcade-Spiel Marios (aka Jumpmans) Freundin Pauline entführt. Mit der Mario vs. Donkey Kong-Franchise liess Nintendo jenen Konflikt 2004 auf dem Game Boy Advanced neu aufleben und brachte das Konzept später auch auf den Nintendo DS. Mit Aufruhr im Miniland geht man jetzt bereits in die vierte Runde.

Ich will eine Puppe!

Mario hat sich zur Eröffnung seines neuen Vergnügungsparks Miniland etwas ganz Spezielles ausgedacht. Den ersten 100 Besuchern winkt nämlich jeweils eine exklusive Puppe von Pauline als Willkommensgeschenk. Doch wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Für Donkey Kong reicht es nicht mehr und so bleibt Mario nichts anderes übrig, als sich höflich zu entschuldigen. Aber so leicht lässt sich Donkey Kong nicht abspeisen. Kurzerhand schnappt er sich die richtige Pauline und flüchtet in den Vergnügungspark. Glücklicherweise hat Mario mit Entführungen schon so manche Erfahrung gemacht, wodurch es ihm keine Mühe bereitet, die Verfolgung aufzunehmen und den Affen aufzuspüren.

Mini-Marios, vorwärts, Marsch!

Angelegt als eine Art strategisches Puzzlespiel mit Referenzen zu Lemmings, dirigiert man in Aufruhr im Miniland kleine Spielzeugfiguren über einen Parcours ins Ziel. Einmal angetippt, marschieren die Mini-Marios wenig zielorientiert geradeaus und wechseln die Richtung nur, wenn sie gegen eine Wand laufen. Der Spieler hat währenddessen die Aufgabe, den Level so zu verändern, dass die Figuren nacheinander den Weg ins Ziel finden. Dabei darf man mit dem Stylus selber Hand anlegen und wird damit auch zum Konstrukteur der Umgebung. Mit langen Eisenträgern kann man Brücken oder Rampen bauen, mit Fliessbändern lassen sich gezielte Richtungswechsel vornehmen, und mit veränderbaren Warp-Röhren kann man die Marios an unterschiedlichen Stellen ab- und auftauchen lassen. So kommt neuer Schwung ins altbekannte System, denn auf die Würfel, welche man im Vorgänger noch durch Tippen erscheinen und verschwinden lassen konnte, wird hier verzichtet.

Es wird allerdings nicht frei auf dem Touchscreen gezeichnet, denn die Anzahl der einzelnen Elemente, die zum Einsatz kommen könnten, sind vorgegeben und beschränkt. Ausserdem signalisieren gestrichelte Markierungen und Eckpunkte, wo man zum Beispiel Sprungfedern einsetzen kann und von welchen Orten sich Eisenträger hochziehen lassen. Im Level sind manchmal zusätzliche Elemente verteilt, die man mit den Mini-Marios erst einsammeln muss, bevor man das Ziel erreichen kann. Das Spiel hat aber nicht nur einen planerischen Charakter, es fordert gleichzeitig die ständige Aktion und Reaktion. So müssen bestimmte Elemente schnell abgebaut und an anderer Stelle wieder aufgebaut werden. Und dies noch während die Mini-Marios im Kreis oder über gefährliche Fallen marschieren und Gefahr droht, dass sie mit Gegnern zusammenstossen. Nach acht Durchgängen wartet übrigens jeweils ein Bosslevel, in dem man die Mini-Marios über ein Baugerüst nach oben dirigiert, damit diese bestimmte Knöpfe erreichen, die Elektroschocks auslösen und Donkey Kong damit ganz schön zusetzen.

Mario vs. Donkey Kong - Aufruhr im Miniland
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Severin Auer

Mario-vs.-Donkey-Kong---Aufruhr-im-Miniland


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Severin Auer am 19 Feb 2011 @ 01:51
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