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Meteos: Review

  Nintendo Dual Screen 

Puzzlespiele gibt es inzwischen wie Sand am Meer, doch wirklich angefangen hat der Boom damals mit einem kleinen, simplen Spiel auf Nintendos Gameboy. Putzige Steine mit fehlenden Stücken, immer brav in 90 Grad-Winkeln, fielen von irgendwo herab. Niemand wusste so genau, wo sie herkamen, doch jeder wollte sie zu einer lückenlosen Reihe formieren. Der Titel ist auch heute noch ein Synonym für Puzzlespiele und wurde schon viele Male kopiert: Tetris. Zwar gibt es auch für den DS mit Polarium bereits ein interessantes Spiel zum Knobeln, doch so richtig Schwung kommt erst jetzt in das Genre.

Meteos

hat viele Tugenden des alten Klassikers, verpackt diese jedoch in ein gänzlich anderes Spielgefühl.



Story und Puzzles vereint?

Der Weltraum, unendliche Weiten? ups, falscher Film! Neuer Versuch: Ein einzelner Planet - Meteo - war zur Bedrohung für alle anderen Planeten des Universums geworden. Dieser gruselige Himmelskörper sieht aus wie ein riesiges galaktisches Auge, bei dessen Ausmasse selbst Sauron die Pobacken zusammenkneifen müsste. Die gruselige Optik ist aber leider nicht das einzige Problem, denn Meteo schleudert haufenweise höchst wandelbare Materie auf andere Planeten, welche dadurch einer nach dem anderen zerstört werden. Diese Partikel sind im Übrigen auch die Namensgeber des Spiels.

Als auf einem Planeten durch Zufall drei Meteos in eine Reihe geraten, verschmelzen diese und werden mitsamt der darüber abstürzenden Partikel zurück ins All geschleudert. Mit diesem Wissen können die Bewohner der Planeten nun damit beginnen, sich gegen Meteo zu wehren. Immer neue Techniken werden entdeckt, um die zerstörerischen Meteos zurück ins All zu feuern. Schliesslich wird die Metamo-Arche gebaut. Dieses Raumschiff, das sich zu einem zweiten Planeten Meteo verwandeln kann, soll den entscheidenden Sieg bringen. Wie so oft liegt das Schicksal des Universums in euren Händen.

Entwickelt wurde Meteos übrigens von der recht jungen Firma Q Entertainment, die sich kürzlich durch ihr erstes Spiel auf Anhieb einen guten Namen machen konnte: Lumines für die Playstation Portable. Ideen scheinen die Jungs jedenfalls genug zu haben, denn Meteos ist keine simple Portierung oder Kopie eines anderen Puzzlespiels. Stattdessen greift der Titel bekannte Elemente auf, die einen direkt an alte Klassiker erinnern, wirft sie dann jedoch so gekonnt über den Haufen, dass ein völlig neues Spielgefühl dabei entsteht.

Wie funktioniert das nun?

Auffällig ist natürlich, dass auch hier wieder kleine Brocken von oben herunterfallen und die Aufgabe des Spielers darin besteht, diese Steine möglichst schnell wieder loszuwerden. Anders als bei Tetris oder Lumines, sollen die Meteos aber nicht einfach aufgelöst werden. Stattdessen müsst ihr die Teile wieder zurück ins All schiessen. Leider haben im Weltall umherfliegende Partikel die dumme Angewohnheit, sich nicht lenken zu lassen, also prasseln die Steinchen munter kreuz und quer auf dem Bildschirm hinunter. Ihr könnt also nicht bestimmen, welcher Meteos wo landet, sondern müsst die Steine geschickt umschichten, um Gruppen zu bilden.

Hier wird dann auch schnell deutlich, dass ein Spiel wie Meteos nur auf dem Nintendo DS wirklich funktionieren kann. Das Tempo, mit dem die Partikel auf den Boden fallen, schwankt zwischen recht zügig und wahnsinnig schnell. In dem Getümmel ist es gar nicht einfach, drei oder mehr gleichartige Partikel neben- oder übereinander zu positionieren. Um das zu erledigen, dürft ihr nämlich nur Steine innerhalb einer Spalte rauf und runter bewegen. Wie wichtig der Touchscreen ist, demonstriert Q Entertainment durch die Möglichkeit, das Spiel mit dem D-Pad zu steuern. Hier wird jedoch schnell klar, dass diese Variante dem rasanten Tempo keinesfalls standhalten kann.

Meteos
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Benjamin Boerner

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Benjamin Boerner am 14 Okt 2005 @ 01:27
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