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Metroid Prime Pinball: Review

  Nintendo Dual Screen 

Satte zwanzig Monate hat es gedauert, bis Metroid Prime Pinball den Weg nach Europa gefunden hat. Und alle fragen sich: Woran liegt das? An der Lokalisierung? Nicht wirklich, schliesslich reden wir hier von einem Pinball-Game, welches über so gut wie keine Bildschirmtexte oder Sprachausgabe verfügt. Doch ohne um den heissen Brei herumzureden: Wir wissen nicht, warum Nintendo das Spiel erst jetzt in Europa veröffentlicht hat. Wurde es deswegen aber schlechter? Wir meinen: Nein. Alles Weitere lest ihr im Test.

Da rollt die Kugel

Kugel? Nicht wirklich. Metroid Prime Pinball ist zwar vom Spielablauf her beinahe identisch mit anderen Flipper-Simulationen, allerdings lässt man keine metallene Kugel über die Areale schlittern, sondern tut das, wovon viele schon immer träumten: Man verpasst Samus Aran nicht gerade wenige Schläge auf den Morph Ball-Hintern. Fuse Games, die Entwickler hinter dem Spiel - einmal kein Metroid Prime-Titel aus der Feder der Retro Studios - haben ihre Arbeit insgesamt sehr gut gemacht und auch eine sehr ansehnliche Morph Ball-Physik auf die Beine gestellt. Auch die Tatsache, dass man beim Nintendo DS keine direkt aneinander hängenden Bildschirme zur Verfügung hat, schmälert den Spielspass nicht. Die Kugel verschwindet zwar des Öfteren zwischen den beiden Bildschirmen, doch gerade wegen des realistischen Verhaltens der Kugel kann man immer vorhersehen, wo die Kugel wieder erscheint und so rechtzeitig reagieren.

Metroid Prime Pinball Bild

Den Ort kenn ich doch

Die Entwickler bedienten sich natürlich dank der Metroid-Lizenz nicht ihrer eigenen Fantasie bei der Gestaltung der Flipper-Umgebungen. So ballert ihr Samus beispielsweise über die Eiswüste von Phendrana, die Oberwelt von Tallon, durch die Forschungsfregatte oder über die Phazon-Minen. Zu Beginn des Spiels sind erst zwei Areale frei zugänglich. Durch gekonntes Flippern und das Erreichen horrender Punktzahlen werden nach und nach mehr Areale verfügbar, die sich dann in den Einzelmissionen frei anwählen lassen.

Die Gestaltung der Gegenden wurde insgesamt sehr detail- und farbenreich umgesetzt. Deshalb merkt man dem Titel auch heute sein wahres Alter nicht an. So fällt in der Eiswüste von Phendrana beispielsweise plötzlich Schnee und auf der Tallon-Oberwelt beginnt es aus heiterem Himmel zu regnen. Alle Areale haben vor allem für Fans und Kenner der Vorgänger einen hohen Wiedererkennungswert und wissen zu gefallen.

Von wegen nur herumspicken

Nebst der tollen Gestaltung der Areale und dem realistischen Verhalten des Morph Balls hat uns aber noch etwas ganz besonders gefallen. Nämlich die Tatsache, dass man mit Samus nicht nur herumrollt, sondern sich zwischendurch auch mal gegen fiese Metroiden und anderen Gegnerschaften zur Wehr setzen muss. Wie das? Hat man ein bestimmtes Ereignis aktiviert und lässt Samus ein markiertes Areal auf dem Tisch ansteuern, erhebt sich die blonde Nintendo-Schönheit aus ihrem Morph Ball-Dasein und ballert, was ihr umfunktionierter rechter Arm hergibt.

Hier wurde Zugänglichkeit gross geschrieben und die ballernde Samus steuert sich genau wie die die Flipperelemente. Ihr müsst nämlich nicht wie wild mit dem Stylus auf dem Bildschirm herumfuchteln oder weiss Gott wieviele Tasten drücken, sondern steuert die hübsche Heldin mit der linken und rechten Schultertaste. Geballert wird automatisch. Klingt zwar jetzt nicht sonderlich spannend, kommt auf dem Tisch aber sehr spassig rüber.

Metroid Prime Pinball
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Andy Wyss

Metroid-Prime-Pinball


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Andy Wyss am 18 Jul 2007 @ 19:19
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