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Moto Racer DS: Review

  Nintendo Dual Screen 

Moto Racer ist unter den Computer- und Videospielen ein Klassiker. Seit 1997 wurde der Titel über sechs Millionen Mal verkauft. Nun schafft es das erfolgreiche Motorradspiel auch auf den Nintendo DS. Den Spieler erwartet ein Arcade-Erlebnis der Superlative, so verspricht es jedenfalls der Hersteller Artefacts Studio. Ob das wirklich der Fall ist, zeigt unser ausführliches Review.

Einleitung

Auf Nintendos kleiner Konsole gibt es schon so einige Rennspiele. Einen der bekannteren Ableger stellt das kürzlich getestete Need for Speed: Shift dar. Das Produkt wurde von uns aber nur für durchschnittlich befunden. Besser macht es der eher unscheinbare Titel Moto Racer. Hier schlüpft ihr in die Haut eines professionellen Motorradfahrers und versucht der beste Fahrer der Welt zu werden. In verschiedenen Spielmodi kämpft ihr gegen sieben andere Rennsportler an. Das geht im Einzelspielermodus gegen die kluge KI oder im Mehrspieler-Part gegen eure Freunde. Leider gibt es keinen Online-Modus.

Nach dem Einlegen des Moduls müsst ihr euch erstmal um die Konfiguration kümmern. Zunächst wählt ihr einen aussagekräftigen Profilnamen, eure Sprache und ob ihr Links- oder Rechtshänder seid. Besonders der letzte Punkt ist wichtig, denn hier wird mit dem Stylus gesteuert.

Solide Technik

Normalerweise steht die Technik etwas weiter hinten an. Da diese hier aber sehr gut geworden ist, ziehen wir die Bewertung vor. Das Spiel kommt komplett ohne Ruckler oder Framerate-Einbrüche aus. Die Rennen werden flüssig präsentiert, auch wenn mehrere Fahrer zusammen in eine Kurve einbiegen oder detaillierte Streckenabschnitte geladen werden. Und das Ganze funktioniert ohne lange Ladezeiten. Die Entwickler haben sich richtig Mühe gegeben, ein gutes Rennspiel zu konzipieren, und das ist ihnen auch gelungen.

Grafisch überzeugt der Arcade-Renner ebenfalls. Die Strecken sind nicht mit den pixeligen Grafiken anderer Spiele vergleichbar und präsentieren sich ungewohnt hübsch. Zumindest für DS-Verhältnisse, denn die Leistungsfähigkeit der mobilen Konsole ist schon beschränkt. Das merkt der Spieler auch bei der akustischen Untermalung. Die kleinen Lautsprecher können die laut aufheulenden Motoren nicht authentisch wiedergeben. Mit guten Kopfhörern könnt ihr dem Problem allerdings entgegenwirken. Dieser Trick hilft bei der Musik allerdings nicht, sie versinkt unter den lauten Motorengeräuschen und ist viel zu dudelig ausgefallen. Ein paar Rock-Songs hätten dem Titel ganz gut getan.

Wichtig ist auch die innovative Steuerung. Der Rennfahrer wird nämlich komplett mit dem Touchpad gelenkt, die Pfeil- und Schultertasten oder auch der A-Knopf werden dafür nicht benötigt. Mit der L-Taste lassen sich Stunts ausführen, aber das ist beim normalen Rennmodus nicht von Bedeutung. Wider Erwarten funktioniert die neuartige Steuerung sehr gut. Je weiter ihr den Stylus nach oben bewegt desto schneller werdet ihr. Nur für den SuperCross-Modus, der sehr enge Kurven, schlammige Strecken und steile Hügel mit sich bringt, ist die Steuerung zu sensibel, denn dort ist das Halten der Balance schwieriger. Mit ein wenig Übung lassen sich die Parcours aber dennoch meistern.

Moto Racer DS
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Christian Breitbach

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Christian Breitbach am 27 Nov 2009 @ 13:09
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