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Naruto Ninja Destiny 2: Review

  Nintendo Dual Screen 

Der Vorgänger für den DS war eher enttäuschend. Nun steht Naruto Ninja Destiny 2 in den Regalen. Ob die diversen Mängel ausgebügelt werden konnten? Der kleine Anime-Held ist ja ziemlich gebeutelt, was Spieleadaptionen angeht. Wir waren dennoch gespannt...

Jutsu hier, Jutsu da

Allein gegen die KI oder im drahtlosen Mehrspielermodus darf auch diesmal geprügelt und verdroschen werden. Im Vs.-Modus könnt ihr zwischen 13 spielbaren Figuren und Gegnern sowie zehn verschiedenen Kampfarenen wählen - weitere Charaktere werden im Laufe des Spiels freigeschaltet. Spielfigur, Gegner und Hintergrund können entweder manuell oder per Zufall bestimmt werden. An Auswahl und Abwechslung mangelt es also zunächst nicht. Ausserdem sind die Kampfanimationen flüssig und optisch ansprechend umgesetzt; Naruto und Konsorten flimmern diesmal dreidimensional über den Screen.

Die Kampfsteuerung selbst ist allerdings ziemlich simpel und redundant. So hektisch und fordernd wie die Kämpfe zunächst einmal wirken, so schnell ist man später aber auch gelangweilt, wenn man den Bogen einmal raus hat. Tipp: Per linker Schultertaste könnt ihr das "Jutsu der Teleportation" freisetzen, das heisst, ihr landet auf der anderen Bildschirmseite und könnt eurem Gegner sprichwörtlich in den Rücken fallen. So lässt sich praktisch jeder Kampf relativ leicht gewinnen. Viele Kombinationsmöglichkeiten bietet die Steuerung nicht, auch kann der Stylus nur sehr sporadisch eingesetzt werden. Der untere Bildschirm zeigt verschiedene Items, die euch heilen, den Gegner lähmen oder euren Angriff stärker machen können. Sie werden bei Bedarf während des Kampfes mit dem Stylus ausgewählt. Da wäre deutlich mehr möglich gewesen, zumal Sinn, Zweck und Effekt der meisten hilfreichen Zauber oft einigermassen unklar bleiben. Ausserdem könnt ihr nur bis zu sechs solcher Items bei euch tragen. Ist diese Kapazität ausgelastet, können keine weiteren Hilfsmittel aufgenommen werden; auch ein Tausch ist nicht möglich.

Kein Highlight, aber ein Licht am Ende des Tunnels ist immerhin zu verzeichnen. Bei voll aufgeladenem Chakra, siehe Anzeige im oberen Bildschirm, kann per Tastenkombination das so genannte "Geheime Jutsu" freigesetzt werden. Diese Spezialangriffe werden als kleine Zwischensequenzen angezeigt und sehen für DS-Verhältnisse richtig gut aus. Ausserdem verfügt jede Figur über eine eigene geheime Attacke, so dass es in dieser Beziehung viel zu entdecken gibt. Ausreichend Gelegenheit hierzu gibt der Survival-Modus - vielleicht das Beste, was diese Naruto-Ausgabe in punkto Herausforderung zu bieten hat, vor allem, weil euch bald die Heilzauber ausgehen.

Sounddebakel

Unschön ist über das ganze Spiel hinweg die anstrengende, schrille Musik. Das Gebrüll während der Kämpfe mag als atmosphärische Soundkulisse gedacht gewesen sein, kommt aber monoton und nervraubend daher - ihr tätet also gut daran, den Soundregler eures DS nach links zu schieben, sobald ihr das Spiel startet.

Naruto Ninja Destiny 2
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Alexandra Schulz

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Alexandra Schulz am 17 Apr 2009 @ 07:27
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