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Need for Speed - Underground 2 : Review

  Nintendo Dual Screen 

Es gibt wohl kaum einen Rennspiel-Fan, dem der Name Need for Speed nichts sagt. Nachdem bereits alle aktuellen Konsolen mit dem zweiten Teil der Underground-Reihe versorgt wurden, wird nun auch Nintendos Handheld mit den illegalen Strassenrennen bedient. Hobbytuner und Nachtfalken sollten also die Augen offen halten, rasen könnt ihr nun auch in der S-Bahn oder auf dem Schulhof.

Mobil und abgespeckt

Eines direkt mal vorweg: Need for Speed Underground 2 auf dem Nintendo DS lässt sich nicht direkt mit dem grossen Konsolenvorbild vergleichen. Während ihr auf Xbox und Konsorten durch eine grosse, frei befahrbare Metropole rasen konntet, seht ihr auf dem Handheld leider nur ein Menü und müsst euch dort für euer nächstes Rennen entscheiden. Fans der schnellen Spiele zwischendurch wird es sicherlich freuen, da die Sucherei nach angebotenen Rennen entfällt, insgesamt geht dadurch jedoch schon sehr früh etwas von der Atmosphäre verloren.

Wirklich tragisch ist dieser Verlust jedoch nicht, schliesslich ist Underground 2 keine Städtesimulation wie Grand Theft Auto, sondern ein reinrassiges Rennspiel mit schnellen Autos, heissen Reifen und knallharten Zweikämpfen. Nachdem ihr also euer Profil angelegt habt, landet ihr im Hauptmenü und könnt entscheiden, ob ihr ein schnelles Rennen fahren oder lieber in den Underground-Modus einsteigen möchtet. Wer mag, kann auch direkt in die Garage springen oder sich einem der Mini-Spiele widmen.

Natürlich springen wir direkt in den Underground-Modus und kaufen uns einen von anfangs zwei erhältlichen, lizenzierten Wagen. Natürlich könnt ihr euch später auch wertvollere Autos leisten. Dazu müssen die Kisten jedoch erst freigeschaltet werden. Bezahlt wird bei dieser Version jedoch nicht in Dollar oder Euro, sondern mit überschaubar kleinen Punktzahlen. So kosten beispielsweise die ersten Upgrades nur vier Punkte anstatt einige hundert Dollars. Ob damit wohl eine jüngere Zielgruppe angesprochen werden soll?

Beim Tuning ist trotz allem alles geblieben wie bisher. Ihr könnt neue Spoiler anbringen oder den Wagen mit schickem Vinyl bekleben. Daran ändert auch das vereinfachte Preissystem nichts. Als kleines Highlight dürft ihr sogar eigene Decals malen und am Auto anbringen. So könnt ihr euren Wagen ganz nach euren eigenen Wünschen umstylen.

Der Underground-Modus

Sobald es an die Rennen geht, habt ihr die Auswahl aus vier Oberklassen, die ihr komplett frei abarbeiten dürft. Ihr werdet also zu keinem Zeitpunkt gezwungen, einen anderen Renntyp zu spielen. Zur Verfügung stehen euch dabei die Typen Rundkurs, Etappenkönig, Drag und Bonus Event. Die Rundkurse dürften wohl jedem bereits ein Begriff sein. Dies ist auch die einzige Klasse, die nochmals in drei verschiedene Levels unterteilt ist. Für die höheren Stufen solltet ihr also schon ein möglichst kräftiges Auto unter dem Hintern haben, um nicht gnadenlos versägt zu werden. Immerhin wird auf den Rundkursen durch leichte Variationen für etwas Abwechslung gesorgt. So fahrt ihr die üblichen Rennen gegen bis zu drei andere Fahrer oder müsst den Kurs in einer bestimmten Bestzeit fahren. Auch die beliebten KO-Rennen sind enthalten, wobei dort nach jeder Runde das jeweils letzte Auto ausscheidet.

Wirklich neu in der Serie ist hingegen der Modus Etappenkönig. Bei dieser Variante sind die Strecken in verschiedene Zonen unterteilt, welche dann nach jedem Durchfahren eingefärbt werden. Eure Aufgabe ist es nun, innerhalb der Zonen die möglichst schnellste Zeit zu fahren. Gewonnen hat am Ende natürlich der Fahrer, der in den meisten Zonen die Nase vorne hatte. Die Streckenkarte auf dem unteren Display zeigt euch dabei stets an, welcher Abschnitt aktuell von welchem Fahrer dominiert wird.

Need for Speed - Underground 2
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Benjamin Boerner

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Benjamin Boerner am 20 Jun 2005 @ 21:52
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