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Nervous Brickdown: Review

  Nintendo Dual Screen 

Wenige Spiele wurden so oft kopiert und neu umgesetzt wie der Klassiker Breakout. Auch für den Nintendo DS erschien neues Futter der bewährten Spielform. Nervous Brickdown erfindet das Spielprinzip zwar nicht neu, will aber dennoch gute Unterhaltung bieten. Billige Kopie oder gut gemachte Neuauflage?

Grundsätzlich unterscheidet sich das Spiel nicht vom Urgrossvater. Das grundlegende Prinzip dürfte vielen Gamern bekannt sein. Wer noch nicht in Kontakt mit einem Vertreter der Spielart Bekanntschaft gemacht hat, sei daher nur kurz informiert. Ein Objekt am unteren Bildschirmrand wird von euch hin und herbewegt, um herumfliegende Kugeln auf zerstörbare Objekte zurückprallen zu lassen. Schnelle Reaktionen und etwas taktisches Geschick sind dabei vonnöten, um den jeweiligen Bildschirm komplett leeren zu können. Fliegt eine Kugel an euch vorbei, verliert ihr eines eurer wertvollen Leben.

Die Kontrolle des Schlägers geht gut von der Hand. Die Idee, das Touchpad als Steuerungsoption anzubieten, macht spielerisch Sinn und lässt zumeist genaues Positionieren zu. Allerdings geht dies etwas zulasten der Reaktionsgeschwindigkeit, denn bei hektischen Bewegungen wird die Steuerung eher schwammig und ist daher speziell bei Multiball-Sequenzen nur noch schwer beherrschbar. Satte 135 Levels hat euch der Abenteuermodus zu bieten, in welchem ihr nach und nach in verschiedenen Themenbereichen dem Spielprinzip folgt.

Viel Abwechslung für das Auge

Allerhand optische Abwechslung bekommt ihr geboten. So gibt es Wasserwelten zu entdecken, eine Safari-Ansicht, berauschende Geschwindigkeitsbilder, eine Retroansicht, die euch aufzeigt, wie in den 1980er Jahren noch gedaddelt wurde, und eine Papierwelt, bei der ihr verhindern müsst, dass Tintenkleckse auf die Unterlagen der Spielentwickler klatschen. Witzige Ideen gibt es einige zu vermelden im Spiel. In technischer Hinsicht kann das Spiel durchaus überzeugen, hat stellenweise sogar kunstvoll hergerichtete Levels zu bieten. Stilistisch bleibt es jedoch keiner Linie treu, wirft euch von einem Extrem in das nächste. Im Verlauf der Spielumgebungen bleibt zwar die kantige Umgebung der typischen Breakout-Spiele bewahrt, doch auf beiden Bildschirmen ist für allerhand Vielfalt gesorgt, von pixeliger Sparoptik bis hin zu tollen Effekten, die alles aus dem kleinen Gerät herauskitzeln.

In manchen Levels bewegt ihr euren Schläger mit dem Stylus sogar über den kompletten Touchscreen. Das ist auch bitter nötig, um die Objekte auf dem oberen Bildschirm treffen zu können. Das Zielen wird ein wenig dadurch erschwert, dass es keinen unsichtbaren Übergangsbereich gibt. Zischt eine Kugel aus dem unteren Bereich in den oberen, ist sie sofort zu sehen. Hier wäre eine optimierte Lösung wünschenswert gewesen.

Nervous Brickdown
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Markus Grunow


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Markus Grunow am 22 Okt 2007 @ 14:49
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