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Ninja Town: Review

  Nintendo Dual Screen 

Zu den beliebtesten Browser-Spielen gehört ohne Zweifel das Tower-Defense-Genre. Auf etlichen verschiedenen Karten müssen Geschütztürme geschickt platziert werden, um einer heranstürmenden Gegnermasse Herr zu werden, die von Welle zu Welle natürlich immer stärker einherschreitet. Mit Ninja Town wollte man das Ganze mit einer Handlung verbinden und auf den DS übertragen. Wie sehr das gelungen ist, könnt ihr in unserem Review nachlesen.

Auf Teufel komm raus

Im beschaulichen Ninja Town leben, wie der Name schon verkündet, vorrangig lauter kleine und knuffige Ninjas. Diese schlitzen nicht etwa aus dem Verborgenen Feinden des Kaisers die Kehle auf, sondern backen Ninja-Stern-Kekse. In der Nähe befindet sich ein Vulkan, und als dieser aktiv wird, bricht plötzlich eine Horde Teufelchen über das Dorf herein. Dass die Geschichte nicht ganz ernst gemeint ist, wird also schon an Äusserlichkeiten erkennbar. Nun, was macht der Ninja-Bürgermeister im Falle einer solchen Invasion? Er holt sich seine Berater, die ihm natürlich empfehlen, den alten Ninja-Meister einzusetzen. Ach ja, die Berater sind übrigens Ninja-Berater.

Alles Ninja oder was

Jedenfalls kümmert sich Ninja Town wenig um japanische Geschichte, was auch kein grosses Wunder ist, denn das Spiel wurde in England entwickelt. Aber zurück zum eigentlichen Spiel. Rote Teufel greifen die Stadt an und der alte Ninja-Meister soll helfen, die Angriffe abzuwehren. Der Bürgermeister nämlich will allen Ernstes, dass ein Willkommensbuffet für die Angreifer bereitet wird. Als der Meister ihn zurechtweist, erwidert er nur, dass er sich wohl erst einmal unter seinem Bürgermeister-Schreibtisch verkriechen und leise flennen wird, bis der Kampf vorbei ist. Die Berater berichten wiederum davon, dass die Gegner von der Zielgruppe als "überwiegend glibbrig und schleimig" beschrieben wurden. Als nach einigen Wellen harmloser Gegner plötzlich besonders fiese auftauchen, liegt deren Fiesigkeit natürlich daran, dass sie eine "schwere Kindheit" hatten. Im Test gab es von Seiten der Redaktion des Öfteren ungläubige Blicke und den einen oder anderen Lacher. Die erquickend bescheuerte Handlung und geniale Dialoge in Ehren, aber was wird hier spielerisch geboten?

Auf sie mit Gebrüll

Der Aufbau ist einfach: Aus der Vogelperspektive, genauer gesagt aus der Sicht des Ninja-Meisters, der in einem Ballon über dem Geschehen schwebt, seht ihr in 2D eine Landschaft, in der Regel mit Ein- und Ausgängen, welche durch einen Weg verbunden sind. Ansonsten sind hie und da Quadrate zu sehen, meistens in unmittelbarer Nähe des Weges. Dort könnt ihr verschiedene Gebäude bauen, die Nah- oder Fernkämpfer beherbergen. Ausserdem gibt es Modifikatorhütten, welche allen Gebäuden in der Umgebung erhöhte Geschwindigkeit, Stärke oder Reichweite versprechen. Ausser den Modifikatorgebäuden lassen sich alle erweitern und verbessern. Nun, wozu das Ganze? Ganz einfach: um die angreifenden Teufel abzuwehren! Diese kommen nämlich durch den Eingang des Geländes hereingestürmt und wollen den Ausgang erreichen, was durch eure treuen Ninjas verhindert werden will.

Ninja Town
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Wille Zante


Ninja-Town


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Wille Zante am 04 Dez 2008 @ 16:24
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