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Nintendo Touch Golf: Review

  Nintendo Dual Screen 

Golfspiele gehören noch immer zu den eher belächelten Sporttiteln auf den Konsolen und Handhelds dieser Welt. Zu Unrecht, wie einige Vertreter des Genres immer wieder beweisen. Das aktuellste Spielzeug für den Nintendo DS in diesem Bereich ist

Nintendo Touch Golf - Birdie Challenge

, das mit der frischen Touch-Steuerung für ein neues Mass an Realismus sorgen will. Wie sich das Ganze nun wirklich steuert und ob dabei auch Spass aufkommt, das verrät euch unser Review.


Mit Schwung aus dem Handgelenk

Lange Zeit war das Dreipunkt-Timingsystem bei Golfspielen der totale Knüller. Schwungmeter starten, Stärke abstimmen und präzise stoppen. Um etwas mehr Pepp in das Leben eines virtuellen Golfers zu bringen, wurde schliesslich der Analogstick für die Abschläge genutzt. Mit einem Zug nach unten wurde ausgeholt, während zum Abschlagen der Stick möglichst schnell und in einer geraden Linie nach vorne gedrückt werden musste. Nun gehört auch dieses Prinzip zum alten Eisen. Zumindest auf dem DS, denn ohne Analogstick, dafür aber mit Touchscreen, lassen sich hübsche Dinge machen.

So zeigt der obere Bildschirm nur wenige Textinformationen und stellt die Umgebung in einer gelungenen 3D-Grafik dar. Angezeigt werden euch hier lediglich die bisherige Anzahl der Schläge, die Distanz vom Start zum Loch, die Nummer des Lochs und euer Gesamtpunktestand. Die wirklich wichtigen Informationen finden sich auf dem unteren Schirm. Hier seht ihr die Windrichtung, Windstärke, die aktuelle Entfernung zum Loch und natürlich eine Übersichtskarte aus der Vogelperspektive. Bei Berührung des Feldes Ausholen kommt ihr direkt zur Schwunganzeige. Hier müsst ihr ein wenig rückwärts denken, denn ganz oben in der Mitte befindet sich euer Ball. Dies ist die Null-Yards-Markierung. Nach unten hin habt ihr dann weitere Markierungen, bis ganz unten schliesslich ein Strich erscheint, welcher die maximale Distanz eures aktuellen Schlägers preisgibt. Zur besonderen Hilfe gibt es sogar noch einen roten Strich, der euch genau anzeigt, wie weit ihr ausholen müsstet, um den Ball bis zum Loch zu dreschen. Trotzdem ist noch immer Fingerspitzengefühl notwendig, um nicht zu weit auszuholen.

Der grösste Knackpunkt ist und bleibt jedoch auch weiterhin der eigentliche Schlag. Nach dem Ausholen bis zur gewünschten Stärke, müsst ihr möglichst schnell eine gerade Linie auf den Ball schlagen. Dabei ist auch der Punkt wichtig, an dem ihr den Ball trefft. Zu weit links oder rechts und das kleine Bällchen weicht vom Ziel ab. Das klingt zwar zunächst sehr einfach, benötigt jedoch einiges an Feingefühl, um vor allem die Härte des Schlages richtig anzusetzen. Das häufigste Problem ist nämlich, dass ihr den Ball zu kurz schlagt oder viel zu weit drescht. Schwierig wird es dann auch beim Putten. Zum Glück ist die Anzeige über das Gefälle gut zu gebrauchen, denn diverse sich bewegende Pfeile auf dem Boden zeigen an, wohin es euren Ball verschlagen könnte. Das Schlagsystem ist hierbei genau wie vorher auch schon. Um jedoch genauer zu zielen, müsst ihr hier dringend das Raster auf dem Boden verwenden, da ihr sonst nur schwer abschätzen könnt, ob ihr gerade auf das Loch zuschlagt. Bei stärkerem Gefälle ist es natürlich sinnvoll, in einem bestimmten Winkel vom Ziel zu putten.

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Benjamin Boerner

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Benjamin Boerner am 20 Jan 2006 @ 14:02
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