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Panzer Tactics DS: Review

  Nintendo Dual Screen 

Strategiespiele sind auf dem Nintendo DS eine rare Angelegenheit. Einzig Advance Wars, Star Fox Command und Age of Empires haben das Genre bisher einigermassen würdig vertreten. Viel zu wenig, wenn man nur an die Möglichkeiten des Geräts mit seinem Touchscreen denkt. Dies haben sich auch die Leute vom österreichischen Entwicklerteam Sproing Interactive gedacht und Panzer Tactics programmiert. Panzer? Ja, die inzwischen etwas in die Tage gekommene Serie auf dem PC, die vor der Jahrtausendwende schon taktische Hexagonal-Feldzüge erlaubte. Wie sich das Spiel schlägt, erfahrt ihr in unserem Test.

Studiere Geschichte - oder spiele sie!


Den Zweiten Weltkrieg und dessen Ablauf kennt inzwischen jeder Grundschüler. Er war definitiv kein Zuckerschlecken, weder für den Daheimgebliebenen, noch auf dem Feld. Die einen mussten sparsam rationieren, die andern sich den Befehlen der Vorgesetzten unterwerfen. Die taktische Komponente von Schlachten kann nun in einer vereinfachten Form bei Panzer Tactics DS nachgespielt werden.

Drei verschiedene Rollen werden gespielt, eine nach der andern. Zuerst die der Wehrmacht, dann die der Sowjetarmee und zuletzt kommen die Westalliierten dran. In etwas mehr als 30 historischen Schlachten gilt es, die über 150 verschiedenen Land-, Luft- und Seeeinheiten möglichst gut zu positionieren, um dann Runde um Runde sich den vorgegebenen Aufgaben zu widmen. "Nehmen Sie Brüssel ein!" ist da zu hören, oder "Zusatzpunkte erhalten Sie, wenn der gegnerische Konvoi gestoppt wird". Vor jeder Schlacht wird der Spieler auf das kommende Geschehen eingestimmt. Je schneller man zum Ziel kommt, desto besser, denn es läuft ein Zeitlimit in Form von Tagen. Ein Zug ist ein Tag. Zuerst darf der Spieler seine Einheiten ziehen, dann kommt der Gegner dran. Wer die Missionsziele besonders schnell erreicht, erhält eine Auszeichnung in Form von Sternen und mehr Geld. Dieses kann für neue Einheiten ausgegeben werden. Rekrutiert man zum Beispiel Soldaten, können diese um eine der heimischen oder eroberten Basen aufs Feld gesetzt werden. Die Einheiten verfügen über unterschiedliche Stärken und Schwächen, die einen sind zum Beispiel besonders anfällig für Panzerangriffe, dafür bewegen sie sich äusserst schnell im Wald.

Ein Kauf einer Einheit will also immer gut überlegt sein. Einerseits hat man nicht viel Geld zur Verfügung, andererseits eignen sich nicht alle für ein bestimmtes Ziel. Wenn am Schluss einer Mission die eigenen Einheiten nicht gefallen sind, können diese in die nächste mitgenommen werden. Der Spieler darf dann neben einer vorgegeben Menge an Einheiten noch zusätzlich aus diesen Kerneinheiten aussuchen. Ihre schon gewonnene Kampferfahrung macht sie stärker und somit strategisch sehr wichtig.

Panzer Tactics DS
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Daniel Amstutz

Panzer-Tactics-DS


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Daniel Amstutz am 18 Dez 2007 @ 14:53
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