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Polarium: Review

  Nintendo Dual Screen 

Tetris war lange Zeit das Spiel schlechthin für den Gameboy. Alleine dieser Titel sorgte für eine enorme Nachfrage des Nintendo Handhelds. Viele Jahre und hunderte Tetris-Klone später erschien nun der Nintendo DS im europäischen Raum, zusammen mit einem neuen Spiel zum Knobeln. Polarium heisst das gute Stück und versucht, die neuen Bedieneigenschaften des DS einzubeziehen, um einen ähnlichen Anklang wie Tetris zu finden.

Schlicht und einfach

Das Spiel selber wirkt für Nintendo Verhältnisse eher edel und schlicht. Im oberen Screen sind Uhrzeit und Datum eingeblendet, zusammen mit dem Titel auf weissem Hintergrund. Keine bunten Bildchen, kein Mario, keine anderen niedlichen Tierchen. Der Touchscreen beinhaltet schliesslich alle Bedienelemente, was auch zwingend erforderlich ist, denn das Spiel lässt sich ausschliesslich mit dem Touchscreen bedienen. Die normalen Tasten des Handhelds sind weitestgehend vollkommen nutzlos. Lediglich die Start Taste kann während des Spielens für das Aufrufen eines Menüs benutzt werden, was jedoch ebenso schnell mit dem Stift geht.

Kommen wir also zum eigentlichen Spielprinzip. Polarium bietet euch ein relativ kleines Spielfeld, da alle Interaktionen ausschliesslich auf dem Touchscreen stattfinden. Je nach Spielmodus habt ihr jedoch unterschiedliche Infos im oberen Display, doch dazu später mehr. Kommen wir zunächst einmal zum allgemeinen Spielprinzip. Das komplette Spiel besteht aus einer Art Schachbrettmuster. Unterschiedlich viele, gleich grosse Quadrate bilden den Grundaufbau, so dass als Ganzes ebenfalls wieder ein Quadrat oder auch ein Rechteck entsteht. Wichtig sind nun die weissen und schwarzen Quadrate auf diesem Feld, denn ähnlich wie bei Tetris müsst ihr auch bei Polarium zeilenweise arbeiten. Berührt ihr ein Quadrat auf dem Touchscreen, so verändert dieses seine Farbe von Schwarz nach Weiss, oder umgekehrt. Euer Ziel ist es nun, eine komplette Zeile in ein und dieselbe Farbe zu wandeln. Komplett weisse oder komplett schwarze Reihen werden aufgelöst, so dass weiter oben liegende Blöcke nachrutschen. Für gewöhnlich solltet ihr aber nicht jedes Quadrat einzeln umändern, sondern mit dem Stift eine Linie ziehen um mehrere Felder gleichzeitig zu wechseln. Dabei könnt ihr jedoch nicht eure eigene Linie überkreuzen, also ist Vorsicht bei der Wegplanung geboten. Klingt simpel? Ist es eigentlich auch, zumindest nach aussen hin. Die Komplexität und der Knobelfaktor stecken unter der Oberfläche, in den Spielmodi.

Die Spielmodi

Davon hat Polarium immerhin zwei Stück zu bieten, den Aufgabenmodus und den Taktikmodus. Dabei erinnert der Aufgabenmodus noch am ehesten an das alte Tetris. Auf dem unteren Bildschirm könnt ihr, wie bei allen Modi, die Steine anklicken und somit Reihen auflösen. Allerdings fallen in regelmässigen Abständen von oben neue Reihen herunter, bis schliesslich irgendwann die rote Markierung auf dem oberen Bildschirm erreicht ist. In dem Fall heisst es Game Over, genau wie beim grossen Vorbild. Hier wird dann auch deutlich wie wichtig es ist, möglichst viele Reihen mit einer einzigen Bewegung aufzulösen. Sobald ihr alle Felder markiert habt, vergeht etwa eine Sekunde bis sich die Felder wirklich auflösen. Wechselt ihr nun von jedem Quadrat einzeln die Farbe, geht euch zwischen den Markierungen einiges an kostbarer Zeit flöten. In dem Fall holen euch die von oben fallenden Steine eher ein als euch lieb ist, also seid ihr unter dem Zeitdruck stets auf der Suche nach möglichst grossen und effektiven Kombos. Dabei haben die Levels übrigens einen Rand, den ihr mitbenutzen dürft. Dieser ist meistens auch zwingend notwendig, damit ihr euch nicht selber in die Quere kommt.

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Admin am 02 Apr 2005 @ 15:31
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