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Professor Layton und die Schatulle der Pandora: Review

  Nintendo Dual Screen 

Professor Layton und das geheimnisvolle Dorf, dieser Titel für den Nintendo DS hat es vor gut einem Jahr geschafft, uns wahrhaft positiv zu überraschen. Satte neun Punkte sahnte das Spiel bei uns ab und war damit einer der wenigen Kandidaten im oberen Wertungsbereich für Nintendos Handheld. Mit Spannung haben wir nun den Nachfolger getestet. Nebenbei musste aber auch noch unbedingt jemand mal die ganzen Kartons und sonstigen Verpackungsmaterialien nach draussen bringen. Da ja Männer bekanntermassen keine zwei Sachen gleichzeitig erledigen können, musste also eine Frau ans Rätsellösen. Blöd nur, dass sie vor lauter entspanntem Knobelspass die Pappe doch nicht in den Müll geschmissen hat. Jetzt geht unser Postboy völlig unter.

Überraschung gleich kurz nach dem Spielstart. Im Gegensatz zum vorherigen Teil gibt es diesmal eine ordentliche deutsche Vertonung vieler Texte. Die Stimmen passen wunderbar zu den im Zeichentrickstil gehaltenen Sequenzen, die euch im Verlaufe des Spiels voranbringen. Die herrlich gezeichneten und teils animierten Hintergründe sind ein optischer Leckerbissen auf dem Nintendo DS.

Man fühlt sich rasch sehr wohl in der Spielwelt und folgt den beiden Hauptcharakteren gern in neue Umgebungen. Auch im zweiten Teil erlebt ihr erneut ein kriminalistisches Abenteuer, bei dem ihr das Duo, welches unweigerlich stets an Sherlock Holmes und Dr. Watson erinnert, beim Lösen von zahlreichen Rätseln unterstützt. Es gilt, einen Mord aufzuklären und das Geheimnis der Schatulle der Pandora schlussendlich zu lüften. Mehr als 150 teils knifflige, stellenweise aber auch eher leichte Aufgaben warten darauf, von euch gelöst zu werden.

Auch diesmal gibt es wieder eine gelungene Mischung aus allerlei Rätseln aus verschiedenen Bereichen. Schieberätsel, Kombinations- und Puzzleaufgaben, Suchspiele, mathematische Kopfnüsse, Symbolrätsel, optische Täuschungen und sogar die eine oder andere Scherzfrage befinden sich im Repertoire des Spiels. Stellt euch das Ganze wie eine Art virtuelles, sehr schön bebildertes Rätselheft mit integriertem Krimi vor. Die enthaltenen Rätsel hat man in ihrer Machart zwar allesamt als Freund solcher Denksportaufgaben schon mal gesehen und gelöst. Doch ist die Integration in die jeweilige Umgebung oder beim Gespräch der Charaktere derart nett umgesetzt worden, dass man dies gern in Kauf nimmt. Für manche Knobelaufgaben sehr nützlich: ihr könnt nun über die Aufgaben eine Art durchsichtiges Papier legen und darauf eure Notizen mit dem Stylus schreiben. Speziell bei Rechenspielen eine willkommene Funktion.

Habt ihr euch in den Spielumgebungen gut umgesehen, entdeckt ihr die Verstecke der Hinweismünzen. Diese könnt ihr einsetzen, um bei einer besonders schweren Aufgabe Tipps in drei Stufen zu erhalten, vom kurzen Hinweis bis hin zur schon sehr konkreten Beschreibung des Lösungsweges. Nutzt ihr diese Hilfsfunktion, erhaltet ihr jedoch nicht mehr die volle Pikaratpunktzahl. Gleiches gilt jedoch auch, wenn ihr Rätsel nicht gleich im ersten Anlauf erfolgreich lösen könnt.

Professor Layton und die Schatulle der Pandora
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Birgit Grunow

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Birgit Grunow am 22 Okt 2009 @ 17:52
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