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Professor Layton und die verlorene Zukunft: Review

  Nintendo Dual Screen 

Mit Professor Layton und seinem Gehilfen Luke gingen wir bereits zwei Mal gerne auf die Reise. Im aktuellen Teil kommt die Rätselfreude erneut nicht zu kurz. Manche Spielkonzepte brauchen keine grundlegenden Erneuerungen, um dennoch wunderbar zu unterhalten. Und das scheint auch für die Zukunft zu gelten, denn im neuen Abenteuer stellen wir fest, dass die Freude an der Knobelkunst auch künftig den Menschen erhalten bleibt.

Kaum verändert? Trotzdem schön!

Schon kurios. Da bekommt der berühmte Archäologe Professor Layton Post aus der Zukunft. Und dann ausgerechnet auch noch von Luke, seinem netten jungen Gehilfen. Satte zehn Jahre in der Zukunft schreibt ihm Luke, dass Chaos in London vorherrsche. Die beiden werden zunächst Zeuge eines scheinbar missglückten Experiments einer Zeitreise und machen sich schliesslich zu einem Uhrenladen in der Innenstadt von London auf. Eben jenes Geschäft wird im Brief des älteren Luke erwähnt.

Besagter Laden entpuppt sich als Tor zwischen den Welten, denn als die beiden Helden wieder auf die Strasse gehen, finden sie ihre Heimat London und auch deren Bewohner grundlegend verändert vor. Der Professor wird gar angeraunzt ob seines Zylinders, den er als Markenzeichen stets auf dem Kopf trägt. Bekanntermassen sollte ein echter Gentleman nie ohne Zylinder aus dem Haus gehen. Doch in der Zukunft wird der Professor äusserst skeptisch beäugt, wenn er den Anwohnern mit seinem Hut begegnet.

Am eigentlichen Spielprinzip hat sich nichts verändert. Nach wirklich schön anzusehenden Videos erkundet ihr die jeweilige Gegend, entdeckt Münzen, die euch bei kniffeligen Rätselaufgaben als Bezahlung für Tipps hilfreich sein können, und untersucht die verschiedenen Schauplätze. Mit manchen Objekten könnt ihr interagieren, vor allem sind es aber die verschiedenen Charaktere, mit denen ihr euch unterhaltet. Manchmal mit toller Sprachausgabe versehen, geben sie euch neue Informationen frei, mit denen ihr in anderen Umgebungen weiter vorankommt.

Meistens jedoch geben sie euch ihr Wissen nur weiter, wenn ihr für sie eine Aufgabe oder ein Rätsel löst. Das können so einfache Dinge wie das simple Zählen von Nadelöhren sein, durch die ein Faden läuft, aber auch knackige Denksportaufgaben, bei denen eure grauen Zellen sich mitunter schon anstrengen müssen, um der Beschreibung zu folgen. Für die Lösung erhaltet ihr oftmals neben neuen Hinweisen auch nützliche Gegenstände, wie etwa Aufkleber für eure Bilderbücher. Weitere Minispiele lassen euch ein Spielzeugauto auf kniffeligen Karten mit Hilfe von Pfeilen und Schaltern zum Levelausgang dirigieren oder ihr helft einem Papagei bei der Auslieferung von Objekten. Lieb gewonnene Inhalte des Koffers, den der Professor mit sich herumschleppt, sind auch diesmal wieder enthalten. Im Rätselindex könnt ihr bereits gelöste Rätsel nochmals aktivieren, die Notizen lassen sich bequem abrufen und auch die Beschreibungen verschiedener Geheimnisse werden hier abgelegt.

Professor Layton und die verlorene Zukunft
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Birgit Grunow

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Birgit Grunow am 12 Nov 2010 @ 06:24
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