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Puyo Pop Fever: Review

  Nintendo Dual Screen 

Mit Katamari Damacy für die Playstation 2 und Phoenix Wright für den DS sind in letzter Zeit einige Geheimtipps aus Japan nach Europa gelangt. Puyo Pop Fever soll in die gleiche Kerbe schlagen - ob das eine gute Idee ist, lest ihr hier.

Neues aus Nippon

Katamari Damacy, Phoenix Wright, Shadow of the Colossus, Trauma Center - in letzter Zeit sind vor allem für DS und PS2 viele Geheimtipps aus Japan importiert worden, die allesamt schon längst Kultstatus haben. Puyo Pop ist ein weiteres dieser Spiele, welches in Japan ziemlich weit verbreitet ist und nun auch hierzulande für den DS erscheint, unter dem Namen Puyo Pop Fever. Die gute Nachricht vorweg: Die Grafik ist der auf der Playstation Portable durchaus ebenbürtig. Die schlechte Nachricht: Die Grafik ist trotzdem nicht besonders spektakulär.

Im Prinzip: ja

Doch selbst bei einem kreativen Tetris-Klon kann man eigentlich auch kein Bump-Mapping erwarten - grafischer Firlefanz würde nur davon ablenken, die bunten Schleimklumpen zu unterscheiden, die hier alle im Viererpack arrangiert und eliminiert werden müssen. Sind vier gleichfarbige Geleebrocken in irgendeiner Weise, ausser diagonal, miteinander verbunden, verschwinden sie und eventuell darüber liegende rücken nach, was zu Kettenreaktionen führen kann. Die Betonung liegt hierbei ganz klar auf dem letzten Wort, denn mehr als zwei oder drei Kombinationen zu zerstören, erfordert einiges an Übung und Voraussicht. Zwar kann man die nächsten drei Brocken in einem Vorschaufenster sehen, aber für richtig dicke Kombos muss man schon weiter vorausplanen, und eine Fehlplatzierung kann schnell einen ganzen Plan ruinieren.

Zwo, drei, vier und bunt!

Ihr bekommt in euren Schacht, der übrigens nur die Hälfte des oberen Bildschirms ausmacht, während die andere Hälfte dem Gegner vorbehalten bleibt, verschiedene Gelklumpen hineingeworfen. Es gibt Zweier-, Dreier-, und Viererklumpen mit verschieden- oder gleichfarbigen Gelkugeln, welche allesamt durchrutschen, bis sie horizontal auf Widerstand in Form anderer Gelkugeln stossen. Bilden sich dabei Ketten aus vier oder mehr gleichfarbigen Kugeln, wird diese Gruppe ausgelöscht und die anderen Kugeln rücken von oben nach.

Charaktergeschichten

Die grafische Präsentation ist hierbei äusserst schlicht, die sechs verschiedenen Farben sind zwar zusätzlich noch etwas unterschiedlich geformt, aber das war?s auch schon. Zudem gibt es beim Verschwinden der Gruppen noch eine Animation mit eurem Hauptcharakter, Amitie, welche aber eher störend ist, weil sie einen Grossteil eures Spielfelds verdeckt. Auch ansonsten sind die Charaktere eher unwichtig: Laut der wie die Menüs nur in Englisch oder Japanisch verfügbaren Hintergrundgeschichte seid ihr eine Schülerin an einem Magiegymnasium und eine Lehrerin hat ihren Zauberstab verloren, den ihr wiederbeschaffen müsst.

Puyo Pop Fever
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Wille Zante

Puyo-Pop-Fever


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Wille Zante am 14 Aug 2006 @ 18:23
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