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Rhythm Paradise: Review

  Nintendo Dual Screen 

Für den Nintendo DS wechselt das Spiel Rhythm Heaven den Namen und wurde Rhythm Paradise getauft. Sonst ändert sich am Spielprinzip aber nichts, nur die Steuerung wurde entsprechend angepasst. Reaktionsvermögen und eure Geschicklichkeit werden in diesem Musikspiel auf die Probe gestellt.


Eines muss man den Entwicklern lassen: Ihr geniales Spielprinzip auf den Nintendo DS zu bringen und dabei die Möglichkeiten des Handhelds nahezu optimal zu nutzen, ist ihnen gelungen. Verschiedene Aktionen müsst ihr auf dem Touchpad beherrschen. Ihr tippt den Stylus im Rhythmus auf das Pad, haltet ihn länger darauf gedrückt und hebt ihn nur hoch, um einen Ton auszulösen oder ihn wie ein Streichholz auf einer entsprechenden Schachtel darüberzuschnippen. Jedes Minispiel hat zunächst nur eine der Steuerungsmöglichkeiten zu bieten. Im richtigen Takt die korrespondierende Aktion auszuführen ist meist sehr simpel, allerdings erschwert das Spiel stellenweise das Taktgefühl durch leicht ungenaue oder extrem präzise auszuführende Aktionen.

So arbeitet ihr in einer Fabrik und schiesst Kolben in zwei Metallstücke, die im Takt von beiden Seiten in die Mitte laufen, lasst einen Chorknaben fröhlich mit seinen beiden Kumpanen zur Taktvorgabe der Chorleiterin grölen, betankt Roboter auf einem Fliessband, spielt Tischtennis, jongliert mit Fussbällen oder erntet fröhlich auf dem Feld im richtigen Takt. Zwei Minuten dauern diese Herausforderungen an, gerade lang genug, um keine Fingerkrämpfe zu verursachen. Ihr haltet den DS nämlich im Taschenbuchformat, was aufgrund der Tatsache, dass ihr stets schnell reagieren müsst, bei längeren Sessions durchaus in der linken Hand für Probleme sorgen kann. Es sei denn, ihr seid so drauf wie der musikalisch begabte Kollege Ettore. Der kann es mit der Hand besonders gut. Also Musik machen, versteht sich.

Schwierig wird es, wenn ihr die in den zuvor gespielten Minigames erlebten Aktionen in einer Art End-Level miteinander kombinieren müsst. Dann drückt, haltet und schnippt ihr auf dem Touchpad wild herum, spätestens jetzt hat das mehr mit Auswendiglernen und Geschick zu tun als mit Taktgefühl. Tempowechsel sind an der Tagesordnung, da wird selbst ein sonst eher simples Tischtennisminispiel zu einer knackigen Herausforderung. Etwas nervig ist, dass ihr vor den Spielen ständig ein Tutorial angeboten bekommt. Das kann man leider nicht deaktivieren, so dass ihr es regelmässig genervt überspringen müsst. Nur wenn ihr diesen Zwischen-Level erfolgreich absolviert, schaltet ihr einen neuen Bereich frei, um weitere Minispiele aktivieren zu können.

Rhythm Paradise
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Markus Grunow

Rhythm-Paradise


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Markus Grunow am 15 Mai 2009 @ 14:27
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