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Robots: Review

  Nintendo Dual Screen 

Darf ich mich vorstellen? Mein Name ist Copperbottom, Rodney Copperbottom. Ich wurde als kleiner Metallklotz von meinen Eltern auf die Welt geschraubt und bin seitdem mit jedem Zahnrad meines Blechkörpers ein begeisterter Erfinder. Nun wurde meine spannendste Zeit nicht nur verfilmt, sondern auch versoftet. Ob mein Leben auch virtuell so spannend ist wie im Kino, verrät euch nun das Team von GBase. Ich schalte solange auf Stand-By.

Die Geschichte

Robots, das ist der Name des neuen Animationsfilms der Macher von Ice Age. So wurde das Eis gegen eine Metallwelt ausgetauscht und die prähistorischen Tiere müssen Robotern weichen, welche wiederum ein fast normales Alltagsleben führen, so wie jeder Mensch das tun würde. Hauptfigur ist dabei Rodney, ein junger Roboter kurz nach der Pubertät, wenn er denn eine hätte. Als ihm jedoch zu Hause alles über den Kopf wächst und er für sich keine Zukunft in seiner kleinen Heimatstadt sieht, entschliesst er sich die Flucht nach vorne anzugehen. Rodney will nach Robot City, um dort dem grössten Erfinder aller Zeiten seine eigene Kreation vorzustellen.

Doch natürlich kommt alles anders als erwartet. Das beliebte Erfindergenie ist verschwunden und der finstere Ratchet leitet nun die Firma, so dass Rodney in Rekordzeit rausgeschmissen wird. Doch es wird noch schlimmer. Ratchet will die Produktion von Reparaturteilen komplett einstellen und so alle Roboter dazu zwingen, teure Updates zu kaufen. Wer sich diese glänzenden Edelteile nicht leisten kann, der landet auf dem Schrott. So macht sich Rodney zusammen mit seinen Freunden Fender, Viper, Crank, Tante Fanny und Anderen auf, die Welt zu retten.

Das Spiel

Eines direkt vorweg: Die Geschichte geht bei der Nintendo DS Version von Robots leider ein wenig unter. Zwar werden auch hier wichtige Dinge in Form von Texteinblendungen geklärt, der grosse Zusammenhang erschliesst sich jedoch erst, wenn der Film auch bekannt ist. Schade! Hier wäre sicherlich ein wenig mehr Inhalt und Atmosphäre möglich gewesen. Für Fans des Films hingegen ist es äusserst traurig, dass die Spielvariante ein wenig von der Vorlage abweicht. So ist Fender im Kino eine der wichtigsten und lustigsten Personen, im Spiel trefft ihr ihn jedoch zunächst eher am Rande und auch erst später, als es im Film der Fall gewesen ist. Doch storytechnische Abweichungen lassen sich in Spielen bekanntlich nicht immer vermeiden, also kommen wir einfach zum eigentlichen Spielinhalt.

Robots ist beinahe ein traditionelles, seitwärts scrollendes Jump and Run Abenteuer. Allerdings nur beinahe, denn die Levels haben zusätzlich eine gewisse Tiefe, wie es bei alten Actiontiteln auf dem Amiga der Fall war. Dadurch entscheidet sich zum Beispiel auch, ob ihr an einem Abgrund vorbei geht, oder ob ihr hineinspringen möchtet. Solche Abgründe sind übrigens in den seltensten Fällen tödlich, denn die Spielwelt besteht aus vielen verschiedenen Stadtteilen, die sowohl nebeneinander als auch übereinander angeordnet sind. Im Normalfall landet ihr also lediglich in einem anderen Gebiet, müsst euch dafür aber mühsam den Weg zurück erarbeiten.

Der Touchscreen

Damit ihr euch ein wenig besser orientieren könnt, dient euch der Touchscreen als Multifunktionsdisplay, welches entweder euer Inventar oder eine Karte der Stadt anzeigt. Die Karte ist allerdings nicht wirklich detailliert, sondern besteht lediglich aus mehreren Quadraten und Rechtecken, welche den ungefähren Aufbau eines Areals beschreiben. Im besten Fall könnt ihr euch also nur den Abschnitt merken, in dem ihr einen Gegenstand oder eine wichtige Person gefunden habt. Was das angeht bietet Robots jedoch eine fast perfekte Lösung. Ihr könnt nämlich jederzeit mit dem Stylus Markierungen auf der Karte einzeichnen und euch so eine komplett eigenständige Legende basteln. Zur Perfektion fehlt nur die Tatsache, dass diese Markierungen leider nicht mitgespeichert werden. Schaltet ihr das Gerät aus, ist alles weg.

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Admin am 02 Apr 2005 @ 17:01
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