GBase - the gamer's base

Header08
oczko1

Rune Factory - A Fantasy Harvest Moon: Review

  Nintendo Dual Screen 

Die neue Ausgabe der bekannten Bauernsimulation bietet neben dem bewährten Spielprinzip eine Reihe frischer Ideen. In Rune Factory geht ihr als an Amnesie leidender Jüngling ins Rennen, der eher zufällig zu Haus, Hof und Hacke kommt und, ganz anders als seine pazifistischen Vorgänger, ein Schwert einzusetzen weiss...

Fantastisch, fantastisch

Gutes bleibt. Auch in Rune Factory darf wieder dem Farmerleben gefrönt werden - per Stylus oder Knopfdruck wird gejätet, umgegraben oder Gemüse der Saison gepflanzt. So gefährlich wie in diesem Spiel hat aber wohl noch kein Harvest Moon-Bauer sein Dasein gefristet. Als wären die Frau fürs Leben und eine verhagelte Ernte noch nicht Abenteuer genug, müsst ihr euch diesmal in die zahlreichen Höhlen und Ruinen Kardias wagen, die von Monstern aus einer anderen Dimension, dem Ersten Wald, heimgesucht werden. Bewaffnet mit einem Schwert, zu erwerben beim Schmied eures Vertrauens, könnt ihr euch nun in der Kampfkunst üben. Mit Hilfe eines speziellen Handschuhs ist es jedoch auch möglich, die Tierchen zu zähmen und als Nutztiere auf eurem Hof unterzubringen. Wer dann fleissig pflegt und füttert, bekommt künftig Hilfe bei der Ernte oder bei weiteren Martial-Arts-Einlagen.

Diese sind nicht gerade anspruchslos, zumal die zahlreichen Gegner grossen Schaden verursachen können. Angepflanzte Feldfrüchte erzeugen die rätselhaft flimmernden Runen, welche eure Lebensenergie wieder aufladen. Pflanzen und Ernten lohnt sich daher besonders in den Höhlen, da ein hier erlittener Knock-out nicht im Krankenhaus, sondern im Gameover endet. Speicherpunkte innerhalb der unterirdischen Gänge trösten in diesem Fall über das frühzeitige Ableben hinweg. Hier ist jedoch Vorsicht geboten. Wer sich mit letzter Kraft zur Speicherstation rettet, ohne mit diversen Heilkräutern ausgestattet zu sein, schafft es später vielleicht nie mehr aus der Höhle, da dem jugendlichen Helden unweigerlich nach einigen Sekunden immer wieder aufs Neue die Puste ausgeht. Ältere Spielstände können nicht geladen werden - bei einem komplexen Spiel wie Harvest Moon kann das schon ärgerlich sein.

Selbst ist der Mann

Trotz aller Fantastereien ist die schlichte, tägliche Arbeit der Dreh- und Angelpunkt auch dieser Harvest Moon-Edition. Die übersichtliche Menüführung gibt hierbei jederzeit Auskunft über Inventar, Fähigkeiten und monetäre Mittel. Neben der bekannten Plackerei auf dem Feld bietet das Gameplay verschiedenste Möglichkeiten, sich ein goldenes Näschen zu verdienen. So ziemlich alles lässt sich im Dorf verschachern, ob es nun die gezüchteten Feldfrüchte, zubereitete Gerichte oder mühsam abgebaute Erze aus den Höhlen sind. Wer mag, kann sich auch auf die Fischerei spezialisieren oder sich selbst zum Waffen- und Werkzeugschmied ausbilden. Geduld und Ausdauer sind hier gefragt; Übung macht auch in Kardia den Meister.

Spass macht hierbei besonders die mit viel Liebe zum Detail gestaltete Optik des Spiels. Musik und Lichtverhältnisse variieren je nach Tages- und Jahreszeit und machen das Spiel atmosphärisch abwechslungsreich. Jedes Gemüse, jedes Werkzeug und jede Inneneinrichtung ist gar niedlich anzusehen. Da lohnt es sich doch, die nette Screenshot-Funktion von Rune Factory in Anspruch zu nehmen. Szenen können abfotografiert, mit dem Stylus bearbeitet und per Wi-Fi-Connection - pardon, mit Hilfe der obskuren Muschel am Strand Kardias - anderen Spielern zugesendet werden.

Rune Factory - A Fantasy Harvest Moon
Game-Facts

Game-Abo
 Was ist das?

Alexandra Schulz

Rune-Factory---A-Fantasy-Harvest-Moon


Rune-Factory---A-Fantasy-Harvest-Moon


Rune-Factory---A-Fantasy-Harvest-Moon


Rune-Factory---A-Fantasy-Harvest-Moon


Alexandra Schulz am 13 Mrz 2009 @ 16:02
Kaufen
oczko1 Kommentar verfassen