GBase - the gamer's base

Header08
oczko1

Sim City DS: Review

  Nintendo Dual Screen 

Eine Welle der Aufbaustrategie erfasst Nintendos Handheld - ohne Zweifel ist die Touchscreen-Steuerung bestens dafür geeignet, derartige Spiele störungsfrei zu steuern. Nach Theme Park und einer speziellen Anno-Version kommt auch Sim City in den Genuss einer Portierung. Inwieweit das gelang, erfahrt ihr in unserem Review.

Stadt, Land, Fluss

Das Spielprinzip von Sim City muss eigentlich kaum erklärt werden: Hier geht es schlicht und einfach darum, als virtueller Bürgermeister eine ebenso virtuelle Stadt hochzuziehen. Mit den Steuern der Einwohner finanziert man nicht nur Polizei, Feuerwehr, Krankenhäuser, Bildungsinstitute und die Erhaltung der Verkehrswege, sondern man baut mit den Einnahmen auch neue Gebäude, Strassen und gibt Gebiete zur Bebauung frei. Ein Aufbauspiel im wahrsten Sinne des Wortes also.

Helferlein

Die augenscheinlichste Neuerung der DS-Portierung ist die Einführung der Helfer, die euch von Anfang an mit mehr oder minder nützlichen Ratschlägen zur Seite stehen. Über einen kleinen Test wird zu Beginn ermittelt, ob nun eine künstliche Intelligenz, verkörpert durch einen Roboter, oder doch lieber eine schrullige Variante von Will Wright, dem ursprünglichen Schöpfer der Reihe, euch zur Seite steht. Natürlich stehen noch andere Charaktere zur Auswahl, wenn man mit den Testergebnissen nicht zufrieden ist, aber für den eigentlichen Spielverlauf sind sie unwichtig.

Schräg

Nach dem Test kann man auf einer Karte verschiedene Bereiche auswählen, die sich durch Terrain und Finanzen unterscheiden. Am einfachsten wird es euch mit reichlich Geld und glattem Gelände gemacht, schwieriger wird es, wenn ihr weniger Geld oder gar Schulden habt und zudem ein Fluss nicht nur eure Pläne, sondern auch euer Gelände kreuzt. Leider könnt ihr die einzelnen Faktoren nicht selber zusammenstellen und müsst euch so mit geringerer finanzieller Stärke begnügen, so man denn am Meer seine Stadt hochziehen will. Ist die Entscheidung getroffen, landet ihr auch schon auf der altbekannten Karte, die allerdings ähnlich den ersten Populus-Spielen in einem kleinen, karoförmigen Ausschnitt auf dem unteren Bildschirm zur Manipulation freigegeben ist. Zudem seht ihr hier nur die Grundrisse der Bauten in einer jeweils zugewiesenen Farbe.

Scrollt oder zoomt ihr auf der unteren Bearbeitungskarte, bewegt sich auf dem oberen Bildschirm eine Ansicht der Stadt, wie man sie sonst aus den Sim City-Spielen gewohnt ist. Häuser, Polizeiwachen und Schulen, um nur einiges zu nennen, spriessen aus dem Boden. Grafisch hat man einen Spagat getan zwischen Sim City 2000 und der nachfolgenden 3000er Version, was sich aber wohl nur Kennern bemerkbar machen wird. Störender ist schon, dass die Karte sich leider, leider nicht drehen lässt und auch Geländeerhebungen wie Täler und Berge nicht mit von der Partie sind.

Sim City DS
Game-Facts

Game-Abo
 Was ist das?

Wille Zante

Sim-City-DS


Sim-City-DS


Sim-City-DS


Sim-City-DS


Wille Zante am 01 Aug 2007 @ 12:55
Kaufen
oczko1 Kommentar verfassen