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Spider-Man 2: Review

  Nintendo Dual Screen 

Es ist schon nicht leicht, ein Superheld zu sein. Da versuchst du rund um die Uhr deine Identität geheim zu halten, verlierst Freunde und bist ständig damit beschäftigt die Welt zu retten, zumindest an der heimischen Konsole. Doch wahre Superhelden sind nun mal ständig unterwegs und hängen nicht zu Hause auf dem Sofa. Aus diesem Grund wird es höchste Zeit, einen Blick auf Spider-Man 2 für den Nintendo DS zu werfen. Damit könnt ihr nun auch unterwegs böse Schurken besiegen und holde Damen retten.

Worum es geht

Für den Fall, dass ihr euch für Spider-Man 2 interessiert, aber den Film nicht gesehen habt, hier eine kleine Zusammenfassung: Peter Parker ist ein eher unauffälliger Mensch, der von vielen Leuten entweder gar nicht wahrgenommen, oder ständig rumgeschubst wird. Doch das ist nur der halbe Peter, denn in Wirklichkeit kann er natürlich viel mehr. Zum Beispiel an Wänden hochklettern und klebrige Spinnenfäden verschiessen. Denn der gute Parker ist Spider-Man, rettet die Menschen und hat nebenbei alle Händevoll zu tun, in seinem Nebenjob rechtzeitig Pizzen auszutragen.

Damit ihr aber nicht einfach nur sinnlos durch die Grosstadt schwingt und belegte Teigwaren austragt, gibt es natürlich auch in diesem Abenteuer wieder einen Bösewicht, den es zu besiegen gilt: Doc Ock. Dieser eigentlich ganz nette Wissenschaftler baut leider Mist, vier Metallarme verwachsen mit seiner Wirbelsäule und da die Dinger dummerweise auch noch ein eigenes Bewusstsein ihr Eigen nennen, steht New York mal wieder am Rande des Abgrunds.

Das Spiel

Spider-Man 2 für den Nintendo DS ist ein nahezu klassisches sidescrolling Actiongame der alten Schule. Natürlich habt ihr in diesem Fall ein wenig mehr Bewegungsfreiheit, denn Spider-Man kann auch an Wänden hinaufkrabbeln und somit luftige Höhen erreichen. Während ihr also munter nach links oder rechts rennt, müsst ihr unterwegs immer wieder böse Buben erledigen.

Leider ist das in den meisten Fällen auch schon die Hauptaufgabe im Spiel. Die primären Ziele sind in der Regel recht einfach: Entweder müsst ihr alle Geiseln finden, oder alle Gegner töten, beziehungsweise beides zusammen. Das wäre alles nicht so schlimm, wenn wenigstens die sekundären Ziele etwas abwechslungsreicher wären, doch hier findet ihr fast ausschliesslich bestimmte Zeitvorgaben.

Doch eben diese Zeitvorgaben sind vor allem anfangs so gut wie gar nicht zu schaffen. Die Levels in Spider-Man 2 sind zwar allesamt sehr schön gestaltet, jedoch in den meisten Fällen viel zu verwinkelt für die jeweilige Aufgabe. Anstatt euch also mit knallharter Action ohne Verschnaufpause zu versorgen, wünscht ihr euch anstatt des Spinnensinns lieber ein GPS Navigationssystem mitsamt einer Übersichtskarte des Levels. Da ihr beliebig durch die Gegend schwingen und somit verschiedene Höhenstufen abdecken könnt, müsst ihr unter Umständen also mehrfach die komplette Breite des Areals durchgehen, bevor ihr wirklich alles gefunden habt und weitermachen könnt.

Ich bin ein Superheld!

Natürlich würde Spider-Man nicht so heissen, wenn er nicht auch ein paar tolle Tricks auf Lager hätte. Die Netzschwinger durch die Stadt sollten jedem Fan bestens bekannt sein, schliesslich gibt es für einen wahren Spinnenfreund nichts grösseres, als mit Volldampf durch die heimische Metropole zu schwingen. Auch steuerungstechnisch lässt sich das sehr simpel bewerkstelligen, denn lediglich die Sprungtaste wird benötigt. Seid ihr erst einmal in der Luft, löst jeder weitere Druck auf diese Taste einen Netzschwinger aus.

Spider-Man 2
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Benjamin Boerner

Spider-Man-2


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Benjamin Boerner am 02 Apr 2005 @ 17:17
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