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SpongeBob - Die Kreatur aus der krossen Krabbe: Review

  Nintendo Dual Screen 

Spongebob Schwammkopf hat sich trotz seines bizarren Äusseren und skurriler Unterwasserschauplätze in den USA und Europa einen fixen Platz auf allen grossen Sendestationen ergattern können. Dies nicht nur wegen seinen grossen Vorderzähnen, oder dem Umstand, dass er die besten Burger von ganz Bikini Bottom zubereiten kann, sondern auch dank des nicht alltäglichen Charme des Schwammes, gemixt mit einer grossen Prise Humor. THQ hat sich dies zunutze gemacht und bringt mit dem neuesten Ableger für den DS und GBA ein Spiel, das sowohl jung als auch alt ansprechen soll. Soviel vorneweg, erstere werden eher angetan sein als letztere...

Modul rein, Sound an und das erste was man hört, ist ein kindisches "Tätä!". Dabei hat der Spieler die Möglichkeit, eine von vier verschiedenen Sprachen zu wählen. Deutsch ist dabei, weiter geht's. Im Startmenü hört man nochmals eine skurrile Stimme krächzen: "Hello, Spongebob-Fans!", bevor es endgültig losgeht. Einen von drei Speicherständen ausgewählt und die Welt Dieselträume kann gestartet werden. In dieser erfährt man mehr über die Story, die sich hinter dem Titel verbirgt. Spongebob wird von üblen Alpträumen geplagt, in welchen er gefangen ist. Aber nicht nur er leidet an diesem Schicksal, auch sein Freund Patrick, der Seestern und sein Feind Plankton werden in die Traumwelt gezerrt. Die Aufgabe des Spielers ist es nun, in ungewöhnlichen Welten, die in insgesamt neunzehn kleinere Abschnitte unterteilt sind, abwechselnd mit einem der dreien den Weg zurück in die reale Welt zu schaffen.

Dies geschieht mit den verschiedensten Aufgaben. Spongebob darf in einem amerikanischen Rennwagen (Hot Rod) über die Pisten brettern, nachdem er verloren gegangene Autoteile eingesammelt hat. Die Jump'n'Run-Einlagen werden dabei gemeistert, indem man Spongebob in die gewünschte Richtung mit Hilfe des Stylus auf dem DS-Touchscreen anschiebt. Zum Stehen kommt er erst, wenn man die Figur nach unten zieht. Einfache Rätsel und Gegner säumen dabei den Weg. Letztere werden schlicht mit dem Stylus K.O. gehauen, woraufhin Spongebob sie einfach überrennt. Leider kann die Kollisionsabfrage nicht als gelungenen bezeichnet werden, und auch das Hüpfen in einigen Passagen wird zu einem Geduldsspiel. Patrick und Plankton haben - wie Spongebob auch - unterschiedliche Aufgaben zu bestehen, so zum Beispiel das Raketen-Rodeo-Reiten oder das Steuern eines riesigen Planktons durch Bikini Bottom - für Abwechslung ist auf jeden Fall gesorgt.

Während man den Charakter auf dem unteren Bildschirm steuert, kann man ihn auf dem oberen sehen, wie er in seine Träumen vertieft ist. Energie- und Lebensanzeige sind auch auf dem oberen Bildschirm zu finden. Selten wird aber auch die reelle Welt in das Spielgeschehen einbezogen, nämlich dann, wenn zum Beispiel ein Gegner nicht richtig betäubt wurde und mit einem Angriff versucht, in die andere Welt zu kommen. Ein paar Stylusdrücker vermasseln aber diese Absicht.

Technik

Die Aufmachung des Spiels ist durchzogen. Einige Abschnitte sehen gut aus, andere fallen dagegen stark ab. Auch bleibt für uns unverständlich, wieso man bei THQ nicht etwas mehr Zeit in den schrecklichen, unglaublich kindischen Sound investiert hat, Erwachsene wird dieser gewaltig nerven!

Der Sound könnte hingegen jüngeren oder sehr jung gebliebenen Semestern gefallen. Das Spiel scheint auch vor allem für diese entwickelt worden zu sein. Unverständlich, denn der Schwierigkeitsgrad ist recht hoch und forderte auch von geübten (und erwachsenen) Spielern einiges ab.

SpongeBob - Die Kreatur aus der krossen Krabbe
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Daniel Amstutz

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Daniel Amstutz am 28 Nov 2006 @ 13:49
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