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Spore: Review

  Nintendo Dual Screen 

Spore sorgte bereits im Entwicklungsstadium für Aufsehen. Das Spielprinzip, einen Einzeller zur Fantasie-Kreatur reifen zu lassen, diese an Land zu führen und mit ihr das Festland zu beherrschen, ist eine wagemutige Idee, die in der kürzlich erschienenen PC-Version gelungen umgesetzt wurde. Dementsprechend hoch sind auch die Erwartungen an die ersten Schritte auf dem Handheld.

Als Spieler startet man nicht in der Ursuppe, sondern wird direkt an Land gespült, auf dem man sich erst einmal die Beine vertritt. Richtig gelesen. Die DS-Version beginnt mit der Kreaturenphase und wird daran über die gesamte Spieldauer auch nichts ändern. Während man sich auf dem PC durch Stammes- und Zivilisationsphasen arbeitet, hat man hier lediglich das Kernprodukt umgesetzt und schafft es damit doch recht gut zu unterhalten. Das grundlegende Evolutions-Spielprinzip in seinem epischen Ausmass geht dadurch aber verloren.

Kaum hat man trockene Füsse, beginnt das Abenteuer damit, dass euer kleiner Freund Oogie, der es ebenfalls an Land geschafft hat, von bösen Aliens entführt wird. Natürlich versucht man, der Sache auf den Grund zu gehen und macht sich auf die Suche nach verschiedenen Raumschiffteilen. Auf dieser Reise wird die eigene Kreatur mit zahlreichen Körperteilen aufgewertet. Schwache Stellen werden verstärkt, Arme durch Flossen ersetzt, aus dem Zweibeiner wird ein Vierbeiner und umgekehrt. Immer mit dem Ziel, grösser und stärker zu werden, um auf der Reise allen Gefahren gegenübertreten zu können. Wenn man nicht gerade Feinde bekämpft, kann man sich mit bestimmten Rassen anfreunden und ihr Nest assimilieren.

Was hier nach freien Entscheidungen klingt, ist in Wahrheit aber ein eher lineares Spielprinzip. Natürlich kann man die Umgebung erkunden und natürlich kann man entscheiden, welche Kreaturen man einfach auffrisst und welche man umgarnt. Doch es gibt eine akribisch geführte Aufgabenliste, die es abzuarbeiten gilt. Dies verlangt auch, dass der Spieler seine Kreatur immer wieder besonderen Gegebenheiten anpasst. Manchmal ist es wichtig, Flossen zu haben und ein andermal sind Hände von besonders grossem Vorteil. Dieser Umstand bedeutet auch, dass man sich als Spieler nicht wirklich auf eine Kreaturenform beschränken kann. Anpassungen gehören zur Tagesordnung, immer mit dem Blick auf die gestellten Aufgaben.

Der Kreaturen-Editor funktioniert auf ganz einfache Weise. In Untermenüs kann der Spieler jeweils eine Auswahl, zum Beispiel von Beinen finden. Je weiter er im Abenteuer voranschreitet, desto mehr Optionen wird er haben, seine Kreatur mit Beinen auszustatten. Die Gestaltungsmöglichkeiten sind längst nicht so differenziert, wie dies in der PC-Version der Fall ist, die Grundstrukturen bleiben aber erhalten. Man pappt also einfach mal einen Skorpionschwanz an das Körperende, vergrössert diesen, steckt zwei stumpfe Beine an den Rumpf und verschönert die Kreatur auch noch mit Flossen. Alles per Drag and Drop. Herumspielen ist erlaubt, auch wenn die Möglichkeiten etwas beschränkt sind. Die Körperteile verbergen natürlich auch unterschiedliche Fähigkeiten, so erlauben es Flügel zum Beispiel, zu hüpfen und zu gleiten.

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Severin Auer

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Severin Auer am 04 Okt 2008 @ 17:02
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