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Tetris DS: Review

  Nintendo Dual Screen 

Tetris. Das Wort alleine reicht als Einleitung eigentlich schon aus. Doch da wir hier noch aus Designgründen ein paar Zeilen füllen müssen, reichen wir euch noch ein virtuelles Stück Kuchen und einen frisch gebrühten Kaffee, bevor wir euch auf den eigentlichen Test loslassen. Doch wer jetzt glaubt, dass Tetris auf dem Nintendo DS eine durchweg gemütliche Angelegenheit für den Kaffeeklatsch mit den älteren Damen aus der Nachbarschaft ist, der irrt gewaltig.

Einige von euch erinnern sich vielleicht an das Jahr 1989, andere kamen erst später in den Genuss des Spielprinzips von Tetris auf dem Game Boy von Nintendo. Das Spielprinzip selbst war ja schon vier Jahre früher entwickelt worden von Alexej Pajitnov. Doch mit der Veröffentlichung auf Nintendos Spielkonsole für unterwegs begann der Siegeszug des Puzzlespiels auch jenseits der Ostblockstaaten. Kaum ein anderes Spiel hat in den vergangenen Jahren derart viele Klone und billig-dreiste Kopien erdulden müssen. Man muss sich schon wundern, dass erst jetzt eine frische Version für den Nintendo DS erscheint. Gehört das alte Spielprinzip etwa schon zum alten Eisen?

Keineswegs! Denn mehrere Spielmodi und interessante Aufgabenstellungen sorgen für enorm viel Unterhaltung. Fünf gänzlich neue Spielarten haben sich die Entwickler ausgedacht und diese zudem in stimmige Retro-Settings gepackt. Retro-Feeling? Ja, denn das Kultspiel Tetris wurde kombiniert mit den Abenteuern von Super Mario, Metroid, Zelda oder Yoshi. Während ihr euch im Hauptbildschirm auf die herabfallenden Steinkombinationen konzentriert, hüpft so im oberen Bildschirm zum Beispiel der berühmte Klempner durch altbekannte NES-Levels. Eine erfolgreiche Spielweise lässt auch Mario rascher vorankommen. Das lenkt ab, ist aber eine gelungene Ergänzung im Old-School-Grafikstil.

Erwünschte Spielhilfen?

Beim Gameplay werden euch feine, jedoch sehr komfortable Änderungen geboten. Per Druck auf eine der Schultertasten legt ihr den aktuellen Stein in eine Art Vorratskammer, um ihn zu einem späteren Zeitpunkt zurückzuholen. Optimal, um lange Blöcke abzulegen und entsprechende Lücken für sie zu schaffen, und endlich sind die langen Dinger da, wenn man sie auch gebrauchen kann! Besonders für Einsteiger interessant: Ein Schattenriss zeigt euch auf Wunsch die aktuell mögliche Position des herabfallenden Objekts an. Dies nimmt dem Spiel einiges an Schwierigkeit, ist aber zumindest bei wackeligen Fahrten im Auto eine willkommene Spielhilfe, auf die man gern zurückgreift. Lediglich die Vorschau der nächsten Steine lässt sich nicht deaktivieren, was wünschenswert für Profis und ambitionierte Super-Knobler gewesen wäre.

Tetris DS
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Markus Grunow

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Mario springt, während wir knobeln.

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Mit mehreren Spielern gnadenlos spassig!

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Der Puzzlemodus macht viel Laune

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Gänzlich neu, aber sehr fordernd: der Fang-Modus

Markus Grunow am 11 Mai 2006 @ 05:43
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