GBase - the gamer's base

Header08
oczko1

The Legend of Zelda - Phantom Hourglass: Review

  Nintendo Dual Screen 

Was fielen anno dazumal die Kinnladen 'gen Boden, was veranstalteten die Nintendo-Anhänger für ein Geschrei, wie laut war das Gegrunze eines jeden einzelnen Zelda-Fans, wie gross die Enttäuschung, als Nintendo das wahre Gesicht des Gamecube-Spiels The Legend of Zelda: Wind Waker der Weltöffentlichkeit präsentierte. Die realistisch anmutende, ernsthafte Optik, die auf der Space World 2001 präsentiert wurde, war dahin. Man entschied sich bei Wind Waker für den damals gerade in Mode gekommenen Cel Shading-Stil.

Doch schon bald wich die Skepsis der Begeisterung und auch dieses Zelda mutierte in Windeseile zu einem Kassenschlager. Wie wir alle wissen, nicht zu Unrecht. Das Abenteuer steckte voller Spielwitz, Links Emotionen wurden genial rübergebracht und die Qualität stimmte einfach. Nun startete Nintendo den zweiten Versuch und geht mit Phantom Hourglass für den Nintendo DS in die selbe Richtung. Ob's auch diesmal klappt?

Schatz, ich bin wieder da!

Zu viel wollen wir euch nicht verraten. Aber auch Zelda: Phantom Hourglass gewinnt, was die Hintergrundgeschichte anbelangt, sicherlich keinen Innovationspreis. Wieder einmal gilt es, Prinzessin Zelda... äh, wir meinten, Piratenbraut Tetra aus den Klauen des Bösen zu erretten - doch wie immer wird die gewöhnliche Hintergrundgeschichte in einem mehr als ansprechenden Kleid präsentiert.

Insbesondere Fans der Serie werden sich gleich wie zu Hause fühlen. Das Spiel beginnt mit einer ansprechenden Einleitung und man findet sich bald angespült an einem Strand wieder, wo die Geschichte dann auch ihren Lauf nimmt. Und hier gesellt sich, könnte man jedenfalls meinen, noch eine alte Bekannte zu uns. Eine Fee, ja, eine Fee. Allerdings hört diese nicht mehr auf den Namen Navy, wie noch in Ocarina of Time.

Diese Fee ist ab sofort unsere treue Wegbegleiterin, kommt allerdings längst nicht mehr ganz so nervig daher wie im legendären Nintendo 64-Vorgänger. Zwar gibt sie dem Spieler immer noch Tipps, wenn er mal nicht weiter weiss, was aber in diesem Spiel so gut wie gar nicht vorkommen sollte, abgesehen davon dient sie noch einem völlig anderem Zweck - nämlich der Steuerung.

Wozu die Sanduhr wohl gut sein mag?
The Legend of Zelda - Phantom Hourglass Bild

"Never change a running system"

Dieser Spruch dürfte wohl einigen sehr geläufig sein, beinhaltet er doch viel Wahrheit. Doch Nintendo hat mit den Nintendo DS- und Wii-Systemen bereits bewiesen, dass auch dieser Leitsatz nicht immer zutreffen muss und sich durchaus mal neue Wege lohnen können. Und natürlich macht auch Phantom Hourglass vom Touchscreen Gebrauch, und dies nicht zu wenig. Denn das gesamte Spiel kann mit dem Stylus gesteuert werden.

Und in der Praxis funktioniert das beinah perfekt. Mit dem Stift dirigiert man die Fee beziehungsweise Link durch die überaus abwechslungsreichen Landschaften und Dungeons. Jegliche Befehle werden hierbei kompromisslos in Tat umgesetzt. Sehr zugute kommt dem Spieler der untere Bildschirm auch bei den Karten, auf denen man so viele Notizen hinterlassen kann, wie man will. In einigen Fällen wird dies vom Spiel auch gefordert, da man so mehr als nur ein Rätsel lösen kann.

Beispiel: In einem Raum befinden sich mehrere Statuen, wovon jeder eine bestimmte Nummer zugewiesen wurde. Um die Tür, die sich in diesem Raum befindet, zu öffnen, muss man die korrekte Anordnung der Statuen auf der Tür durch das Zeichnen von Linien angeben. Voilà, die Tür öffnet sich.

The Legend of Zelda - Phantom Hourglass
Game-Facts

Game-Abo
 Was ist das?

Andy Wyss


Vor-einer-Bootsfahrt-legt-man-zuerst-die-Route-fest
Vor einer Bootsfahrt legt man zuerst die Route fest

The-Legend-of-Zelda---Phantom-Hourglass


Der-Kahn-l%c3%a4sst-sich-sogar-aufmotzen
Der Kahn lässt sich sogar aufmotzen

The-Legend-of-Zelda---Phantom-Hourglass


Andy Wyss am 09 Nov 2007 @ 12:37
Kaufen
oczko1 Kommentar verfassen