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Theme Park: Review

  Nintendo Dual Screen 

Theme Park erschien erstmals 1994 unter der Federführung von Peter Molyneux und seiner damaligen Firma Bullfrog Productions. Schon damals war das Spiel ein echter Klassiker und wurde in der Folge unter anderem für den SEGA Mega Drive, den Super Nintendo und die Playstation umgesetzt.

Der Spieler übernimmt die Rolle eines Vergnügungsparkbesitzers und versucht im weiteren Verlauf des Spiels, den Wert des Parks zu steigern. Man beginnt in England, die Besucher sind freundlich, die Steuern niedrig und dadurch ist die Insel wunderbar geeignet, um die ersten Schritte im Spiel zu machen. In der Folge stattet man seinen Park mit immer neuen Attraktionen aus, eröffnet Imbissstuben, Restaurants und Geschenkläden, damit neue Besucher angelockt werden. Hat der Park einen bestimmten Wert erreicht, kann man diesen verkaufen und in einem anderen Land, unter neuen Bedingungen, einen weiteren Park von Grund auf neu erstellen. So die äusserst zeitraubende und süchtig machende Grundidee von Theme Park. Zwei der groben Minuspunkte kann man hier direkt anfügen, denn leider gibt es nur einen Speicherplatz und erstellte Parks können nicht besucht werden. Nicht während ihr Besitzer seid und auch nicht, wenn ihr den Parkt verkauft habt. Schade! Dazu kommt, dass sich das spielerische Grundprinzip im Verlauf nicht drastisch verändert. Gut, einige Länder haben launischere Besucher oder höhere Steuern, dennoch muss man lediglich die richtige Gangart erwischen, damit sich die Kassen stetig füllen.

Natürlich ist Theme Park nicht so komplex wie die heutigen Wirtschaftssimulationen, aber trotzdem besitzt es einen bemerkenswerten Tiefgang. EA hat es sich zur Aufgabe gemacht, die ursprüngliche Formel des Spiels möglichst nicht zu verändern, wodurch Theme Park DS ein hoher Nostalgie-Bonus zugeschrieben werden muss. Das Spiel orientiert sich sowohl optisch, als auch inhaltlich am PC-Original. Zu Beginn wird erst einmal ein Berater gewählt, die Schwierigkeit festgelegt und der Simulationsgrad bestimmt. Ein erfahrener alter Mann, eine gelernte Managerin, ein draufgängerischer Junge und ein süsses kleines Mädchen stehen zur Auswahl. Hat man sich für eine Figur entschieden, so wird sie dem Spieler von diesem Zeitpunkt an mit Tipps zur Seite stehen. Wer noch nie Theme Park gespielt hat, wird von seinem gewählten Berater mit einem Tutorial ans Spiel herangeführt.

Die meiste Zeit wird man damit beschäftigt sein, den Park zu bauen, zu verschönern und in Schuss zu halten. Zu Beginn stehen dem Spieler bereits vier Attraktionen zur Auswahl. Errichtet wird meistens erst einmal die Hüpfburg, gefolgt vom Kletterbaum, dem Karussell und der Geisterbahn. Die Blickrichtung der Attraktionen kann man zwar nicht ändern, dafür aber bestimmen, wo der Eingang und wo der Ausgang ist. Natürlich muss man die Kundschaft auch verköstigen und daher baut man schnell eine Eisdiele und eine Frittenbude. Will man seinen Park noch optisch verschönern, lassen sich unterschiedliche Bäume pflanzen und künstliche Seen anlegen. Hat man die richtige Menge Geld in die Forschung investiert, wird man bei niedriger Spielgeschwindigkeit etwa eine neue Attraktion und einen neuen Laden im Jahr bekommen. Die Besucher werden dabei unter anderem mit einer Go-Kart- und einer Achterbahn beglückt und dürfen sich auf ein Steak-Restaurant und verschiedene Glücksspielbuden, wie zum Beispiel Büchsenschiessen, freuen.

Neben der Tatsache, dass man immer auf den eigenen Kontostand achten muss und manchmal etwas weniger Besucher kommen als geplant, so muss man sich natürlich auch um die Mitarbeiter kümmern. Eine Putzkolonne sorgt für Sauberkeit, aber nur, wenn man ihnen einen bestimmten Weg zuschreibt, ansonsten irren sie ziellos durch den Park und vergessen dabei einige Stellen. Viel besuchte Fahrgeschäfte nützen sich natürlich ab und müssen repariert werden. Spätestens wenn Rauch aufsteigt, ist es höchste Zeit, dass man einen Mechaniker nach dem Rechten sehen lässt. Nicht immer sind genügend Mechaniker vorhanden und so muss man als Boss durchaus auch einmal selbst Hand anlegen und eine Attraktion vorsichtshalber schliessen, bevor sie zusammenkracht. Zur allgemeinen Erheiterung können billige Spassmacher angeheuert werden, die die Besucher im Park unterhalten. Einen Park-Polizisten, der Rowdies das Fürchten lehrt, sollte man ebenfalls anheuern.

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Severin Auer

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Severin Auer am 25 Apr 2007 @ 00:59
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