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Need for Speed - Underground 2 : Review

  Nintendo Dual Screen 

Die Drag-Rennen funktionieren fast genau wie bei den grossen Konsolen-Vorbildern. Hier fahrt ihr auf einer geraden Strecke um die schnellste Zeit und müsst zusehen, dass ihr zu den effektivsten Punkten einen Gang hochschaltet. Anders als auf den Konsolen sind jedoch die Spurwechsel, denn die Wagen fahren nicht wie auf Schienen und wechseln nicht ruckartig die Spur, sondern können wesentlich feinfühliger nach links und rechts gesteuert werden. Was zunächst noch etwas gewöhnungsbedürftig ist, entwickelt sich schnell zu einem angenehmen Fahrgefühl und lässt die Frage aufkommen, wieso das nicht woanders auch funktioniert.

Die Bonus Events hingegen funktionieren ein wenig anders und sind im Grunde genommen lediglich ein paar Minispiele. Beim Motor-Tuning beispielsweise müsst ihr dafür sorgen, dass euer Cursor innerhalb eines bestimmten Bereichs bleibt, damit die Kiste nicht überhitzt und euch der Motor um die Ohren fliegt. Diese Minispiele sind recht witzig und gehören zu den einzigen Situationen, in denen ihr effektiv mit dem Touchscreen arbeiten könnt.

Im Auto

Natürlich nutzt das beste Rennspiel nichts, wenn die Steuerung einen in den Wahnsinn treibt. Selbst tausende Rennstrecken und Wagen könnten das Ruder dann nicht herumreissen. Zum Glück kriegt

Need for Speed Underground 2

in diesem Punkt noch so gerade eben die Kurve. Die Steuerung ist leider weit von der Perfektion entfernt, ist aber mit etwas Übung durchaus akzeptabel. Rennspieler der alten Schule werden sich noch an die Zeiten erinnern, in denen es keine Analogsticks gab. Ganz genau so läuft es dann auch in diesem Spiel ab. Anstatt sanft um eine Kurve zu gelangen, müsst ihr stets das D-Pad antippen und hoffen, dass ihr nicht über- oder untersteuert.

Ein wenig enttäuschend ist auch die Unterstützung der beiden Bildschirme. Das normale Renngeschehen findet auf dem oberen Schirm statt, während der Touchscreen euch mit weiteren Informationen versorgt. Leider ist die Informationsfreudigkeit doch sehr begrenzt, sodass ihr lediglich die Streckenkarte, eure aktuelle Rundenzeit und die Bestzeit geboten bekommt. Warum gibt es keine Informationen darüber, wie gross oder klein mein Vorsprung ist? Oder warum wird bei den Etappen nicht angezeigt, welche Zeit in einem Segment geschlagen werden muss?

Besonders schade ist jedoch, dass der Touchscreen praktisch nicht zum Einsatz kommt. Gesteuert wird nur über das D-Pad, einen Ersatz für den Analogstick gibt es nicht. Wer gerne auf dem Schirm rumfummelt, muss sich also mit der Menübedienung und den Minispielen zufriedengeben.

Die Technik

Wie sieht es denn nun optisch aus bei unserer Strassen-Raserei? Ganz so einfach ist die Antwort leider nicht, denn auch hier gibt es gemischte Gefühle. Sehr positiv ist anzumerken, dass das Geschwindigkeitsgefühl vergleichsweise gut ist und die Framerate konstant hoch ist. Die Schattenseite davon sind jedoch Popups während der Rennen und eine insgesamt immerhin überdurchschnittliche, jedoch nicht überragende grafische Qualität. Für Technik-Freaks sehen zumindest die Wagen sehr gut aus. Schwieriger wird es da schon bei den Umgebungen. Besonders da dunkle Ecken nur sehr schwer zu erkennen sind, habt ihr oft Schwierigkeiten, Hindernisse zu umfahren. Auf einer der ersten Strecken fällt zum Beispiel ein verschrottetes Auto mitten auf der Strecke kaum ins Auge, da es nahezu mit dem Hintergrund verschwimmt. Solche Stellen sind leider ziemlich ärgerlich, zerstören aber zum Glück nicht das ganze Spiel. Schliesslich kennt ihr die Stellen nach einer Weile und seid bestens auf das Problem vorbereitet.

Der Sound kann leider überhaupt nicht mit den grossen Brüdern mithalten. Der Soundtrack ist sehr dezent im Hintergrund versteckt und weiss kaum zu begeistern. Für einen Handheld sind aber zumindest die Motorensounds recht angenehm und halten einen bei Laune. Insgesamt fehlt aber der letzte Kick, sodass die Akustik zwar in Ordnung ist, jedoch niemanden so richtig begeistern kann.

Need for Speed - Underground 2
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Benjamin Boerner am 20 Jun 2005 @ 21:52
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