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Meteos: Review

  Nintendo Dual Screen 


Ähnlich wie beim Mehrspielermodus von Tetris, habt ihr in diesem Modus stets einen Gegenspieler, der seine Steine auf euch abfeuert. Ihr müsst also immer zusehen, dass sein Spielfeld irgendwann komplett zugeballert ist. Der dritte Spielmodus ergänzt das Geschehen jedoch noch um einige interessante Bonusaufgaben. So müsst ihr erst eine bestimmte Anzahl an Meteos abgefeuert haben, bevor ihr den Gegner vernichtet. Manchmal sind es auch simple Zeitaufgaben. Das Interessante bei den verzweigten Spielmodi ist vor allem, dass es viele verschiedene Enden ins Spiel geschafft haben. Sobald Meteo das Zeitliche gesegnet hat, bekommt ihr das Resultat eurer Taten in schriftlicher Form präsentiert, bevor die Credits über den Bildschirm huschen.

Neben der Sternenreise könnt ihr genug Matches für zwischendurch bestreiten. Im einfachen Modus könnt ihr nach euren eigenen Regeln eine Runde bestreiten. Der Zeitmodus teilt sich wieder auf in den Zeitkampf, bei dem ihr möglichst viele Meteos in einer bestimmten Zeit abfeuern müsst, und den Meteos-Kampf, wo geschaut wird, wie lange ihr benötigt, um eine vorgegebene Anzahl an Steinen ins All zu befördern. Letztendlich habt ihr noch den Endlosmodus, der am ehesten an Tetris erinnert. Hier läuft das Spiel so lange, bis euer Planet implodiert.

Bei allem, was ihr tut, läuft im Hintergrund die Statistik mit, die genau über all eure Taten Bescheid weiss. Bei längerem Spielen oder geschafften Missionen bekommt ihr Bonuspunkte, welche ihr später in wertvolle Gegenstände eintauschen könnt. Fusioniert ihr beispielsweise bestimmte Gesteinsarten im Menü, werden dadurch Bonusgegenstände freigeschaltet, die im Spiel eingesetzt werden können. Da sind dann beispielsweise Extras dabei, die beim Gegner wichtige Steine zerstören und es ihm somit noch schwieriger machen, grössere Gesteinsschichten abzuschiessen. Noch viel interessanter sind jedoch die freischaltbaren Planeten. Da jeder Heimatplanet unterschiedliche Eigenschaften hat, könnt ihr dadurch das ganze Spielgefühl nach euren Vorlieben modifizieren. Auch der Wiederspielbarkeitswert erhöht sich dadurch enorm.

Die Technik

Nun ja, was soll man zur Grafik grossartig sagen. Meteos ist ein Puzzlespiel und fällt daher grafisch gesehen eher schlicht aus. Dennoch ist es dem Titel hoch anzurechnen, dass alle Planeten anders aussehen. Dabei ist es eine ziemliche Geschmacksache, ob einem ein Areal nun gefällt oder eher nicht. Designtechnisch betrachtet sind alle Welten sehr liebevoll gestaltet, was besonders auf die putzigen Einwohner zutrifft, die fröhlich animiert in den Menüs auftauchen. Akustisch betrachtet lässt sich nun wirklich nichts bemängeln. Das Spiel holt beinahe alles aus dem DS heraus, was sich machen lässt. Hier zeigt sich deutlich, dass die Macher bereits mit Lumines gekonnt Spiel und Musik miteinander verschmolzen haben.

Ebenfalls zu erwähnen ist der Mehrspielermodus. Zum Glück setzt Q Entertainment hier auf das Spielen mit nur einer Meteos-Karte. Dabei sind zwar die auswählbaren Levels etwas eingeschränkt, für einige ausführliche Proberunden reicht es jedoch allemal. Wer dann wirklich ganz in das Geschehen eintauchen möchte, der kann sich bei Gelegenheit selber noch eine Vollversion besorgen. Süchtig machend ist der Mehrspielermodus auf alle Fälle. Vor allem, wenn ganze vier Zocker über eine drahtlose Verbindung gegeneinander antreten.

Meteos
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Benjamin Boerner am 14 Okt 2005 @ 01:27
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