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NintendoDS: Universität Nintendo Reportage

  Nintendo Dual Screen 

Als von Waldmeier AG (Nintendo CH) die Einladung für einen Event mit dem Titel "

Universität Nintendo

" eintrudelte, stutzen wir kurz. Universität und Nintendo? Haben wir dann etwa noch was zu pauken an einem Event? Um die Antwort vorneweg zu nehmen: Ja, man musste lernen, aber auf eine lustige Art und Weise. Zum krönenden Abschluss konnten wir erstmals den Nintendo DS Lite anspielen. Mehr zum Event und dem Handheld in unserem Special.

Der DS und die Frauen

Nach einer kleinen morgendlichen Verpflegung, begrüsste Renato Meier, der Verantwortliche von Nintendo Schweiz, die anwesenden Lernwilligen. Gestartet wurde der Event mit einem Vergleich von der Fussball-WM in Deutschland und Videospielen. Beide Produkte werden hauptsächlich von jugendlichen/erwachsenen Männern bevorzugt konsumiert - bei den Videospielen sei man aber auf dem Weg aufzuholen, vieles sei anders geworden. Dies besonders dank innovativen Spielideen. Vor allem weibliche Personen konnten sich bis anhin nicht mit der Materie Videospiele anfreunden. Um dem entgegenzuwirken, wolle man Spiele für alle machen und brachte mit Nintendogs auch schon ein Spiel, welches Frauen wie auch Männer gleichermassen begeisterte. Dem Mutterinstinkt sei dank. Als kleines Zahlenspielchen: Im August 2005 waren 26% der DS-Spieler weiblich. Ein Monat nach dem Release von Nintendogs (Oktober `05) waren schon über 30% der DS-Besitzer Spielerinnen.

Gehirn Jogging

NintendoDS BildAllgemein ist das Feld von Non User und Inactive User recht gross. Eben dieses Feld möchte Nintendo für sich gewinnen. Wohl auch aus diesem Grund hat man in Japan letztes Jahr eine Software released, die selbst Leute zum Spielen angeregt hat, die vorher noch nie ihre Hände an einer Konsole hatten. Diese Software war auch der Grund für den speziellen Eventnamen: Dr. Kawashimas Gehirnjogging hiess der softwaretechnische Höhepunkt. Der PR-Mitverantwortliche Jean-Pierre Gerber führte die anwesende Schar gewohnt gekonnt und charmant durch die Menüs der Vorabversion des am 8. Juni erscheinenden Spiels und pries die Vorzüge:
  • 12 abwechslungsreiche Übungen wie Rechnen, Vorlesen, Auswendig lernen, die mittels Dualscreen gut in Szene gesetzt sind
  • Gehirntraining lässt die grauen Zellen tanzen und fördert sie
  • Mit einem speziellen Kalender kann man die Fortschritte verfolgen
  • Mit nur einer DS-Karte können bis zu 16 Spieler (beschränkt) miträtseln
  • Als Bonus ist das beliebte Sudoku integriert worden und bietet 100 Aufgaben
  • Der günstigere Preis als die normale Software (Euro28.-">

    CHF 49.-/Euro 28.-

    )

Unser erster Eindruck zu Dr. Kawashimas Gehirn-Jogging war, dass wir es hier mit keinem Videospiel im engeren Sinn zu tun haben. Grafisch kam dabei nichts herausragendes, sondern etwas eher Zweckmässiges heraus - aber ist bei einem solchen Titel auch klar sekundär. Spass konnte er auf jeden Fall machen. Ein ausführlicher Test erscheint bei uns in Kürze!

Damit man dieses virtuelle Gehirntraining auch richtig nutzen konnte, wurde mit dem Erinnerungstrainer Gregor Staub eine bekannte Figur aus Fernsehen und Zeitungen engagiert. Herr Staub lernte die anwesenden Journalisten und Firmenvertreter in einer knappen Stunde auf amüsante Art und Weise u.a. die thailändischen Zahlen von 1-10. Wichtig war dabei festzustellen, dass man bei der richtigen Technik mehr in den Kopf bekommt, als man denkt. Der Übergang von der Software zur Realität passte perfekt zum Geschehen und verwies ein weiteres Mal auf den Eventnamen. Universität und Nintendo passen also doch zusammen.

NintendoDS Bild
Herr Staub lernte die anwesenden Journalisten ihr Gehirn besser zu nutzen - erste Resultate konnte man anschliessend bei Kawashimas Gehirnjogging feststellen


Der klobige DS wird hübsch!

Am 22. Juni erscheint er. Der neu überarbeitete, technisch aber identische Nachfolger. Kleiner, leichter, standhafter sind die Stichworte. Er liegt auch deutlich besser in der Hand, so hätte es schon beim ersten mal sein dürfen. Das Design erinnert stark an das von Apple und ihrem iPod. Nicht dass dies schlecht wäre, es liegt halt im Trend der Zeit. Neben dem weissen Gerät werden die Europäer auch in den Vorzug einer edlen schwarzen Version kommen. Einzig der Preis ist etwas gestiegen, das Gerät kostet um die CHF 250, bzw. 150 Euro. Als Ersteindruck können wir allen bisherigen DS-Muffeln, die das Gerät zu klobig fanden, den Nachfolger empfehlen. Allen anderen dank der Grösse und verbesserter Handhabung auch.

Fazit

Es kam definitiv zum ersten Mal vor, dass ich mich vom vergangenen Event auf dem Sofa erholen wollte, dies aber nur bedingt tun konnte, da im selben Raum meine Freundin die neue Software am Spielen war. Sie sprach ununterbrochen mit dem DS Lite um mit Dr. Kawashimas Gehirn-Jogging ihr geistiges Alter herauszufinden. Die Sucht packte sie - ebenso wie es ihr das neue Design vom Nintendo DS Lite angetan hat. "Wie hübsch er doch ist" war das erste, was ich zu hören bekam. Obwohl Mann und Frau oft einen deutlich anderen Geschmack haben - hier waren wir uns einig. Nachdem ich wieder fit war, wurde mein geistiges Alter aufs Neue gestestet. Immer und immer wieder. Nintendo hat hier Software- und Hardwaretechnisch ein heisses Eisen im Feuer.

  • Den Nintendo DS Lite erwerben

    (CH - 249 Franken)
  • Den Nintendo DS Lite erwerben

    (DE - 149 Euro)


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Der Zusammengeklappte Nintendo DS Lite passt besser in die Taschen als der Vorgänger und ist auch kleiner als die direkte Konkurrenz aus dem Hause Sony


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Daniel Amstutz

 
Daniel Amstutz am 30 Mai 2006 @ 00:02
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