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Jam Sessions: Virginia Jetzt! und ein Special zum Schreien

  Nintendo Dual Screen 

Ich bin drin! Endlich! Nachdem ich noch einmal fünf Minuten an der Garderobe warten musste, bis ich mein Zettelchen bekam, war ich endlich im Raum. Einer, der vielleicht gerade mal 80 Quadratmeter umfasste und in dem eine kleine Bühne stand. Zwei U-förmige Couchen, die vielleicht zwei Drittel des Raumes in Beschlag nahmen und in denen ich so tief versank, dass mir die Knie fast bis zu den Ohren standen. "Wunderbar, das ist mein Abend für heute". Nach und nach füllte sich der Raum und die Sitzplätze waren schon nach 15 Minuten vergriffen. Ein guter Tipp: Zur Platzreservierung ist so ein Presskit sehr nützlich. Glücklicherweise war ich eine der Ersten an der Bar, später wäre ich wohl in der Menschenmasse verlorengegangen. Eine halbe Stunde verging und es schien so, als wäre jeder so langsam eingetrudelt. Bis auf ein kleines Hallo und einen Händedruck hatte ich bisher von keinem weiteren Verantwortlichen ein Lebenszeichen bekommen. Nicht, dass keiner da war, nein, die Herren hatten sich alle nur auf eine kleine Gruppe vor der Bar konzentriert, dem Rest der Gäste wurde wenig Beachtung geschenkt. Jämmerliches Zeichen von Ubisoft, und auch Indigo Pearl bekleckerte sich nicht mit Ruhm. Das kann man auch besser, erst Recht, wo doch die Anzahl eigentlich ganz überschaubar war. Schon alleine bedingt durch die Enge des Raumes.

Eine halbe Stunde war bereits verstrichen und ich sass immer noch in meinem mittlerweile bequem eingesessenen Couch-Abschnitt und nippte an meiner Cola. Dann kam auf einmal ein Tablett um die Ecke gebogen. "Oh nein, jetzt muss ich mich auch noch aus dieser erzwungenen Bequemlichkeit erheben." Mit grösster Mühe hievte ich mich gerade so weit aus der Couch, dass ich mir das Tablett ansehen konnte. Nett zurechtgemachte Häppchen: halbe Frühlingsrollen, WanTans und noch etwas Undefinierbares, das mit einer netten Sosse gereicht wurde. Nicht zu vergessen die Servietten. Bequemes Essen ist was anderes und so versuchte jeder, mehr schlecht als recht mit der Sache klarzukommen.

Nach gut einer Stunden und einer weiteren Häppchenplatte (Schnittchen) tat sich endlich etwas auf der Bühne. Ich dachte mir: "Ja wunderbar, jetzt kann es auch losgehen." Doch nix, einerseits schön, denn nun wurde der NDS respektive Jam Sessions in Action vorgestellt. Leider konnte ich den Namen der jungen Dame, die uns Jam Sessions präsentierte, nicht ganz verstehen. Es tut mir furchtbar leid, aber bei einer Menschenmenge von über 40 Leuten in einem so akustisch schlechten Raum, da kann das schon mal untergehen. Die Vorführung an sich war sehr souverän. Auch wenn man merkte, dass der DS die Töne nicht ganz so weich ineinander übergehen lässt, wie es eine E-Gitarre vermag. Die Töne sind abgehackt und greifen nicht ganz ineinander. Doch dafür war die Technik der Vorträgerin erste Klasse, nebenbei bemerkt hat sie auch noch gesungen. Aber jetzt mal eine Erziehungsfrage an alle: Hört man nicht eigentlich auf zu labern, wenn jemand auf der Bühne steht und singt und spielt? Meiner Meinung nach schon. Doch davon liessen sich die Herren und zwei Damen an der Bar überhaupt nicht beeinflussen. Es wurde laut geredet und noch lauter streckenweise gelacht. Sorry, aber da sorgt man auch als Veranstalter dafür, dass die gute Frau da oben auf der Bühne nicht gegen zirka 30 Männer angrölen muss. Einige Anzeichen mancher Leute an der Bühne zeigten mir, das sie das so ähnlich wie ich sahen.

Jam Sessions Bild


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Nicole Lange am 06 Okt 2007 @ 02:24
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