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1954 - Alcatraz: First Look

Personal Computer 
Hersteller: Irresponsible Games
Publisher: Daedalic Entertainment
Genre: Adventure und Rollenspiel: Adventure
Ist es das gute Essen, sind es die hübschen Zellen, oder ist wirklich nur die tödliche Umgebung schuld? Irgendetwas muss das Inselgefängnis Alcatraz ja an sich haben, dass die Inhaftierten brav hinter Gitter bleiben, denn damals ist kein einziger Fluchtversuch geglückt. Umso gespannter waren wir bei der Präsentation des Point & Click-Adventures 1954: Alcatraz. Im Erstlingswerk von Irresponsible Games müssen wir nämlich nicht nur folgenschwere Entscheidungen treffen, sondern auch aus dem Knasteiland ausbüchsen.

Eine Brise Prison Break

Wir schlüpfen in die Rolle des dunkelhäutigen Joe Lyons, der bei einem Raubüberfall fette Beute gemacht hat und daher zu 40 Jahren Haft auf der berühmten Insel verurteilt wird. Doch Joe ist nicht auf den Kopf gefallen: Vor seiner Verhaftung vergrub er das Diebesgut, sodass es niemand finden kann. Nicht einmal sein Partner Mickey, der völlig aus dem Häuschen Joes Frau Christine bedroht und das Geld um jeden Preis finden will. Demnach haben wir nicht nur im Knast einen Haufen Probleme, sondern auch ausserhalb der Gitterstäbe, zumal wir im Laufe der rund 10 bis 15 Stunden langen Geschichte diverse knifflige Entscheidungen treffen müssen. Die Flucht aus Alcatraz soll erst der Anfang sein.
Joe und Christine Lyons sind nur zwei Charaktere, zwischen denen wir im Spiel jederzeit wechseln dürfen. Ohne fremde Hilfe würden wir auch nicht weit kommen, schliesslich läuft im Knast nichts ohne Verbündete.

1954 - Alcatraz Bild
Indem wir unseren Gleichgesinnten unterschiedliche Gefälligkeiten erweisen, erhalten wir nach und nach mehr Informationen, die uns beim Fluchtplan behilflich sind. Hier werden Erinnerungen an die TV-Serie Prison Break wach, doch 1954: Alcatraz bewahrt seinen ganz eigenen Charme, der vor allem in den zynischen und teils ausufernden Dialogen durchblitzt. Als uns Christine etwa beim Lügen ertappt, können wir uns mit erneutem Schwindeln aus der Misere ziehen. Wir könnten ihr aber auch die Wahrheit sagen - oder lieber die ganze Wahrheit? Selbst dieser Ehestreit soll sich auf den Verlauf der Geschichte auswirken; mehrere Endsequenzen sind geplant. Bleibt zu hoffen, dass sich die Entwickler prominente Synchronsprecher ins Boot holen, die die Textmasse auch glaubhaft rüberbringen.

Ausser ein paar Standbildern und noch unfertigen Gesprächen haben wir nicht viel gesehen. Uns wurde jedoch versichert, dass Alcatraz nur einen kleinen Teil des Spiels ausmacht. Über 90 Hintergründe und 20 verschiedene Figuren sollen es am Ende werden, wobei die Mischung aus 3D-Charakteren und zweidimensionalen Kulissen Geschmacksache bleibt. Unverkennbar ist zumindest das Artdesign: Die grossköpfigen Männlein wirken mit ihren ausgeprägten Kiefern und den prallen Lippen wie Karikaturen, was nicht selten für ulkige Szenen sorgt. Interface und Musikuntermalung fehlten zwar komplett, aber die Entwickler haben ja noch genügend Zeit.

1954 - Alcatraz
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Mirco Kaempfer


1954---Alcatraz


1954---Alcatraz


Mirco Kaempfer am 06 Sep 2012 @ 09:31
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