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A Vampyre Story: Preview

Personal Computer 
Hersteller: Autumn Moon Entertainment
Publisher: Crimson Cow
Genre: Adventure und Rollenspiel: Adventure
Nach einigen Verzögerungen soll A Vampyre Story endlich gegen Ende Oktober erscheinen. Und ihr dürft gespannt sein, werkeln doch erfahrene Adventure-Designer an dem Projekt mit, die schon an der Entwicklung von Klassikern wie Monkey Island und Indiana Jones and the Fate of Atlantis beteiligt waren. Wir bekamen eine englische Preview-Version mit einem voll spielbaren Kapitel. Steht ein neues Adventure-Highlight vor der Tür?

0-Negativ, ein edler Tropfen

Scharfe Eckzähne, blutunterlaufene Augen, ein kreidebleiches Hautbild und eingesperrt in einem düsteren Gemäuer. Die letzten drei Merkmale treffen zweifellos auf die meisten Spiele-Redakteure zu. Und von daher können wir auch recht gut erahnen, wie sich Mona De Lafitte fühlen muss. Weil Vampirbaron Shrowdy von Kiefer seine Mutter schrecklich vermisst, hat er Mona nämlich auf sein Schloss entführt und kurzerhand in seinesgleichen verwandelt. Mona will das aber nicht einsehen und möglichst nicht an ihr Schicksal erinnert werden. Also klebt Shrowdy Spiegel mit schlechten Zeichnungen ab, die ein Grundschulkind besser hinbekommen könnte. Und wenn er auf Opferjagd geht, um die nächste Blutmahlzeit zu besorgen, lässt er Mona in dem Glauben, ihr einen edlen Tropfen Wein, Marke 0-Negativ, zu besorgen. Lecker!

So ein übler Kerl scheint Shrowdy also nicht zu sein. Nun gut, er ist ein Mörder, Kidnapper und Sadist, aber seinesgleichen gegenüber offenbar sehr fürsorglich eingestellt. Zu fürsorglich, denn bei der aktuellen Opferjagd geht etwas schief. Zwei Vampirjäger überwältigen den Baron vor seinem Schloss und rammen ihm einen Pfahl in die Brust. Mona wird von ihrem Balkon aus Zeugin dieses Ereignisses und wittert jetzt ihre Chance, endlich aus dem Schloss zu entfliehen und ihren Traum zu erfüllen: Als Opernsängerin nach Paris zu gehen.

Flucht mit Hindernissen

Also geht sie einfach durch das Schlosstor und verschwindet. Game Over. Nein, natürlich nicht! Die erste Hürde ist nämlich der magisch versiegelte Ausgang - und den passenden Schlüssel dazu hat einer von drei Gargoyles verschluckt, die auf der Brüstung der Torbrücke hocken. Nun hat Mona eigentlich den Vorteil, sich temporär in eine Fledermaus verwandeln und höher gelegene Ziele anfliegen zu können. Dummerweise funktioniert die Flugfähigkeit nicht über dem Wasser. Folglich fällt die Flucht via Luftlinie zum Festland hin wegen des Burggrabens sprichwörtlich ins Wasser, zumal das Gewässer auch noch von einem gefrässigen Monster namens Inky bewohnt wird.

Ja, ja, Mona hat es nicht leicht. Immerhin muss sie ihr Schicksal nicht alleine tragen, hockt doch die freche Fledermaus Froderick auf ihrer Schulter, nie um einen Spruch verlegen. Uns erinnert das kleine Fledertier ein wenig an den Anarcho-Hasen Max. Wahrscheinlich kein Zufall, bedenkt man die LucasArts-Wurzeln der Entwickler. Auch Froderick glänzt mit meist zynischen Aussagen und hat einen gewissen Drang zum Sadismus.

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Daniel Boll


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Daniel Boll am 24 Sep 2008 @ 01:02
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