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AGON - The Mysterious Codex: Preview

Personal Computer 
Hersteller: N/A
Publisher: Kalypso Media
Genre: Adventure und Rollenspiel: Adventure
Mit AGON wartet auf die Adventurefront eine Zusammenfassung der ersten drei Teile des klassischen First Person Point-and-Click-Adventures. Im Low Budget-Preissegment soll diese Spielereihe für Aufsehen sorgen. Insgesamt werden vierzehn Teile erscheinen. Bisher waren die soweit erschienenen Teile nur als Download erhältlich, das soll jetzt mit diesem Paket, bestehend aus den ersten drei veröffentlichten Teilen, anders werden. Einen ersten Vorgeschmack, wie viel Mühe, Kreativität und Innovation die Entwickler in das Spiel gesteckt haben, geben wir euch in unserem Preview.



Geschichte

Wir befinden uns im britischen Museum in London, England. Es ist Oktober 1903. Professor Hunt begibt sich von hier aus auf die Suche nach einem mysteriösen Codex. Der erste Abschnitt des Spiels im verregneten London dient dazu, den Spieler in das Geschehen einzuführen. Wieso reist der Wissenschaftler um die Welt und was hat es mit dem seltsamen Codex auf sich? Und dann ist da noch ein Brief, unterzeichnet mit den Initialen W.K. und ein seltsamer Zeitungsartikel, der auf ein Geheimnis im Britischen Museum hinweist. Für den Professor Grund genug, sich auf die Suche nach dem mysteriösen Codex zu begeben und in ein grosses Abenteuer zu starten.

Die fehlenden Teile müssen auf der ganzen Welt aufgespürt und eingesammelt werden. Das gelingt aber nur, wenn der Spieler die Wächter der Brettspiele schlägt. Diese Spiele sind nach Familientradition immer von Generation zu Generation weitergegeben worden. Schlägt der Spieler einen Kontrahenten, erhält er als Belohnung einen Codexteil sowie einen Hinweis auf den nächsten Fundort. Der Assistent des Professors, Mr. Smythe, und dessen Frau werden das ganze Spiel über mit den gewonnenen Informationen versorgt. Eine gute Idee, um den Spieler durch das Geschehen zu führen und die jüngsten Ereignisse besser in das Gesamtgeschehen einzuordnen.

Steuerung

Das Spiel bietet die für Point and Click-Adventures übliche Steuerung: Die Sichtperspektive des Spielers kann durch den Druck auf die linke Maustaste und die Bewegung der Maus frei gewählt werden. Je nachdem, welche Aktion der Spieler ausführen kann, ändert sich das Cursorsymbol. Mit einem Klick auf bestimmte Punkte bewegt sich der Spieler in die nächsten Bildschirmbereiche. Ein kleines Menü am rechten oberen Bildrand, über das auf das Inventar beziehungsweise Hauptmenü zugegriffen werden kann, rundet das klassische Steuerungsprinzip ab.

Rätselspass oder Schikane?

Die Rätsel, die AGON den Adventureliebhabern präsentiert, sind bis auf wenige Ausnahmen absoluter Adventurestandard. Gegenstände müssen kombiniert, kodierte Nachrichten dechiffriert und ein Morserätsel, bei dem die richtige Kombination aus kurzen und langen Tönen gefunden werden muss, soll gelöst werden. Kreative Rätsel sind aber bei einem Point-and-Click-Adventure das Salz in der Suppe. Deshalb spielen Liebhaber diese Spiele immer wieder. Abgesehen von einem interessanten Klangrätsel im dritten Teil des Spiels in Madagaskar bietet AGON leider keine faszinierenden Rätselaufgaben. Schade, da hätten wir mehr erwartet, denn das ist mit Sicherheit nicht alles, was den Entwicklern einfällt. Leider kommt deshalb im weiteren Spielverlauf schnell Langeweile auf. Auch im eingeschneiten Lappland, das Schauplatz des zweiten Teils ist und im sonnigen Madagaskar, dem Ort des dritten Teils, ändert sich das nicht. Erfahrene Adventure-Spieler werden enttäuscht sein.

Grafik und Sound

Grafik und Sound überzeugen. Die Geschichte beginnt in einem Londoner Museum und bedient mit verregneten Strassen das klassische Klischee. Hunde bellen auf der Strasse, Laternenlichter flackern, Tauben fliegen von den Fensterbänken und eine angenehme Musik setzt ein. Das Spiel bietet englische Untertitel und eine gelungene englische Sprachausgabe. Auch das eingeschneite Lappland und das karibisch wirkende Madagaskar sind als Landschaften passend in Szene gesetzt. Sehr schön ist auch das Spiegelbild des Wissenschaftlers sichtbar, wenn er sich vor Bildern oder geschlossenen Fenstern befindet. Auch die Musik ist stimmig gewählt. Sie hält sich dezent im Hintergrund und ist nicht zu aufdringlich.

AGON - The Mysterious Codex
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Jens Scholten


AGON---The-Mysterious-Codex


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Jens Scholten am 11 Jun 2007 @ 07:11
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