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Agatha Christie - Und dann gabs keines mehr: Preview

Personal Computer 
Hersteller: AweGames
Publisher: The Adventure Company
Genre: Adventure und Rollenspiel: Adventure
Die Geschichten der britischen Schriftstellerin Agatha Christie fesseln viele Leser auch heute noch. Die TV-Umsetzungen ihrer Krimis gehören immer noch zu den besseren Vertretern ihres Genres. Agatha Christie hätte sich wohl nie erträumen lassen, dass ihre Fans eines Tages ein Abenteuer auf dem PC erleben dürfen, welches ihren Namen trägt. Die Romanvorlage von "Zehn kleine Negerlein" dient dabei als Vorbild für ein Adventure, welches im Stile von Black Mirror und Sherlock Holmes lange begeistern möchte.

Zehn Personen werden auf eine einsame Insel geladen, um ein nettes Wochenende miteinander zu verbringen. Der Gastgeber verspätet sich, das Boot, mit dem die Anwesenden ankamen, ist hinüber und zu allem Übel fegt ein gewaltiger Regensturm über die Insel hinweg. Dummerweise tritt der Gastgeber dann auch lediglich per Grammophonaufnahme in Erscheinung und verkündet den geladenen Gästen, dass sich unter ihnen ein Mörder befände. Wer das Buch gelesen hat, kann sich dennoch auf das Spiel freuen, denn so viel sei bereits in dieser Preview verraten: Der Ausgang der Geschichte ist bei weitem nicht gewiss!

Nach und nach sterben die Partygäste an unterschiedlichen Ursachen. Ihr übernehmt die Kontrolle über Patrick, um der Sache auf den Grund zu gehen und den Morden endlich ein Ende zu bereiten. Ein animierter Cursor weist euch bei eurer Suche auf die verschiedenen Möglichkeiten hin, die Patrick in den jeweiligen Umgebungen hat. So kann er mit anderen Personen sprechen, Gegenstände aufnehmen oder untersuchen, Türen öffnen und sich die nächsten Wegmöglichkeiten anzeigen lassen. So weit, so Genre-Standard. Eher ungewöhnlich sind die beiden Funktionen, mit denen Patrick durch Schlüssellöcher schauen oder Konversationen per angelehntem Ohr lauschen kann. Damit gewinnt das Spiel enorm an Spannung und Tiefe, denn es macht viel Freude, den nächsten Raum ein wenig zu erkunden, bevor man die Türe öffnet!

Die ersten Minuten beginnen wie ein Spielfilm, eine längere Sequenz führt euch in hübscher Optik ins Geschehen ein. Habt ihr die ersten Minuten hinter euch gebracht, beginnt das Spiel, Fahrt aufzunehmen. Die anfänglich ermüdend wirkende Musik wechselt zu besser verträglichen Klängen und die Detailfülle der Umgebungen nimmt ebenso zu. Das Setting der 30er Jahre wurde gut getroffen, man fühlt sich wohl in den verschiedenen Umgebungen, wenngleich einige der Örtlichkeiten sehr dunkel erscheinen und kleinere Gegenstände nur mühsam zu erkennen sind.

Die Gespräche mit den NPCs sind sehr umfangreich und eröffnen euch zum Teil Grundsatzentscheidungen, die es zu treffen gilt. Geht ihr bei der Befragung eines Gastes forsch zur Sache, oder bleibt ihr lieber ein wenig vorsichtiger? Je nach Fragestellung rückt euer Gegenüber Informationen schneller heraus oder lässt euch zunächst im Dunkeln tappen. Da es in der finalen Version vier unterschiedliche Enden geben wird, ist der Wiederspielwert des Adventures auf jeden Fall gegeben. Über die Rätsel wollen wir euch noch nicht allzu viel verraten. Es sei allerdings bereits jetzt erwähnt, dass es sich bei einigen der Aufgaben um arge Denksportaufgaben jenseits der sonst üblichen Rätsel handelt. Doch sollte dies eher Ansporn denn Kritikpunkt sein für begierige Abenteurer.

Agatha Christie - Und dann gabs keines mehr
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Markus Grunow


Agatha-Christie---Und-dann-gabs-keines-mehr


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Markus Grunow am 17 Nov 2005 @ 19:34
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